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Digitaler Impfpass wird in Corona-Warn-App integriert

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Die Corona-Warn-App bekommt spätestens Ende Juni 2021 den digitalen EU-Impfpass. (Foto: Pixabay.com / iXimus)
geschrieben von Maria Gramsch

Die Corona-Warn-App bekommt mal wieder ein Update. Spätestens Ende Juni 2021 soll sie auch den digitalen EU-Impfpass enthalten und somit Nutzer:innen den Nachweis ihrer Impfung erleichtern.

Erleichterungen für Geimpfte und Genese

Vollständig Geimpfte und Genesene haben seit Anfang Mai 2021 in Deutschland ein Stück Normalität zurückerhalten. Denn für sie gelten keine Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen mehr und im Alltag sind sie negativ Getesteten gleichgestellt.

Zur ersten Gruppe der Geimpften gehören die Menschen, die ihre für das jeweilige Vakzin nötige Anzahl an Impfungen erhalten haben. 14 Tage nach der meist zweiten Impfung zählen diejenigen als vollständig geimpft.


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Das sind am 7. Mai 2021 laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums immerhin 7,57 Millionen Menschen. Das entspricht umgerechnet also 9,1  Prozent der Gesamt­bevölkerung Deutschlands.

Als Genesene gelten diejenigen, die vor mindestens 28 Tagen von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Dazu zählen jedoch nicht diejenigen, deren Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt.

Digitaler Impfpass kommt in die Corona-Warn-App

Genesene können ihre mindestens 28 Tage zurückliegende Infektion mit dem Ergebnis ihres PCR-Tests nachweisen. Für vollständig Geimpfte soll hierfür zunächst der Impfausweis oder die von den Impfzentren ausgefüllte Bestätigung gelten. Ab spätestens Ende Juni 2021 soll ein digitaler Impfpass der Europäischen Union den Nachweis auch über das Smartphone ermöglichen.

Für den digitalen Nachweis einer Impfung wird aber nicht zwingend die Nutzung einer neuen Anwendung nötig. Denn die Corona-Warn-App soll auch den digitalen EU-Impfpass beherbergen.

Digitaler Impfpass für Deutschland kommt von IBM

Seit Anfang März steht fest: Die Entwicklung des digitalen Impfpasses für Deutschland findet im Hause IBM statt. Bei der Ausschreibung ist die Telekom, die auch an der Entwicklung der Corona-Warn-App beteiligt war, leer ausgegangen.

Die von IBM entwickelte Impfpass-App soll als Modul auch in andere Anwendungen integriert werden können – und so auch in die Corona-Warn-App gelangen.

Der Nachweis soll dann – wie es beim EU-Gipfel beschlossen wurde – in allen Ländern der Europäischen Union gelten. So sollen auch Reisen und Grenzübergänge für Geimpfte erleichtert werden.

Corona-Schnelltests in Corona-Warn-App registrieren

Auch für Nicht-Geimpfte bringt die Corona-Warn-App eine Neuerung. In der neusten Version für Android und iOS können auch die Ergebnisse von Schnelltests hinterlegt werden.

Getestete können dafür ihre Schnelltest-Ergebnisse direkt im Testzentrum in die Corona-Warn-App eintragen lassen. Dabei sind bisher acht Betreiber – darunter unter anderem das Bayerische Rote Kreuz, die Drogerie-Kette Dm und Lidl.

Negative Testergebnisse sind in der App dann für 48 Stunden verfügbar und können zum Beispiel beim Friseur-Besuch oder Terminen für Click & Meet vorgelegt werden.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und seit 2021 freie Autorin bei BASIC thinking. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ bei dem Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet unter anderem für turi2.de und die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm.

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