Wirtschaft

4 Tipps erfolgreicher Investoren, die auch du umsetzen kannst

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Pixabay.com / ChristophMeinersmann
geschrieben von Christian Erxleben

Was unterscheidet erfolgreiche Investoren von normalen Anleger:innen? Diese Frage ist vielschichtig. In erster Linie sind es allerdings eine Reihe an Handlungen und einfachen Regeln, die auch du sofort umsetzen kannst. Wir stellen dir vier Tipps für mehr finanzielle Freiheit vor.

Lernen, was erfolgreiche Investoren machen

Finanzielle Freiheit ist ein Thema, das immer mehr Menschen proaktiv angehen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Zu den zwei größten Ursachen dürften die Sorge um die Rente und die anhaltende Niedrig- oder Minuszinsphase bei Tagesgeldkonten und Sparbüchern sein.

Deshalb ist es essenziell, selbst für die eigene Altersversorgung zu sorgen. Das wichtigste Instrument ist dabei selbstverständlich dein Geld. Doch Geld alleine hilft dir nicht. Für deinen wirtschaftlichen Erfolg ist es entscheidend, dein Geld richtig einzusetzen.


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4 Tipps für mehr finanzielle Freiheit im Alter

Als Vorbild können uns dabei erfolgreiche Investoren dienen. Dabei wollen wir jedoch nicht auf die Aktien schauen, in die sie ihr Geld investieren, sondern vielmehr ihr Verhalten analysieren. Denn die Tipps, die erfolgreiche Investoren beachten, können wir (fast) alle einfach umsetzen.

Über Jahre hinweg hat sich die Wirtschaftsjournalistin Suzanne Woolley mit den kleinen Tricks und Handlungen von erfolgreichen Anleger:innen beschäftigt. Das, was sie gelernt hat, wollen wir dir näher bringen.

1. Spare rechtzeitig und automatisiert

Eines der größten Probleme vieler Menschen besteht darin, dass sie das Geld, das ihnen zur Verfügung steht, auch ausgeben. Das ist zunächst einmal nicht verwerflich und je nach Charakter und Neigung sogar menschlich.

Aus diesem Grund solltest du verhindern, dass du dein gesamtes Geld ausgeben kannst. Wie das funktioniert? Ganz einfach! Richte dir einen oder mehrere Daueraufträge auf deinem Gehaltskonto ein, die direkt am 1. des Monats oder sogar ein paar Tage zuvor abgehen.

Mit diesen Daueraufträgen schiebst du einen gewissen Anteil deines Geldes auf eines oder mehrere Konten, auf die du per Kredit- oder Debitkarte keinen Zugriff hast. Zwei Beispiele dafür wären ein Dauerauftrag auf ein Konto zur Altersvorsorge und ein Depot mit Aktien.

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2. Baue dir eine finanzielle Reserve für Notfälle auf

Rechne mit dem Unberechenbaren! Dieser viel zitierte Spruch ist für deine Altersvorsorge und deinen Umgang mit Geld besonders wichtig. Übersetzt bedeutet das in etwa so viel: Lege dir genügend Geld für einen Notfall zurück, sodass du im Zweifelsfall keine Kredite aufnehmen musst.

Auch wenn du nicht damit rechnest, kann es immer vorkommen, dass dein Auto morgen kaputt geht, dass dein Haus aufgrund einer Naturkatastrophe (teilweise) zerstört wird oder du deinen Job aufgrund einer Insolvenz verlierst. Auf all diese Fälle solltest du vorbereitet sein.

Genau dafür kannst du dir ein weiteres Konto anlegen, auf das du jeden Monat einen Betrag für den Ernstfall einzahlst. Das können beispielsweise 100 Euro sein. Wenn dir fünf Jahre nichts passiert, hast du auf diese Art und Weise schon 6.000 Euro für einen neuen Gebrauchtwagen oder ähnliches angespart.

3. Verschaffe dir einen Überblick über deine Ausgaben und schöpfe Einsparpotenziale aus

Der vorletzte Tipp, um langfristig mehr aus deinem vorhandenen Geld zu machen, besteht darin, alle deine Einnahmen und Ausgaben zu kennen. Insbesondere die Ausgaben spielen dabei eine entscheidende Rolle. Liste sie alle am Computer oder auf einem Blatt Papier auf.

Wie viel Geld zahlst du monatlich oder jährlich für Streaming-Dienste, Pay TV, Fitness-Mitgliedschaften, Versicherungen und Co.? Fast jeder Mensch bezahlt mindestens für eine Aktivität oder ein Abonnement Geld, das er oder sie nicht nutzt.

Eine einfache Faustregel stellt dabei deine Nutzung dar. Wenn du in den letzten drei oder sechs Monaten keinen einzigen Film bei Disney Plus geschaut hast, brauchst du das Abonnement nicht.

Falls du dich nicht sofort davon trennen willst, schreibe das Startdatum auf und schreibe dir eine Erinnerung in drei oder sechs Monaten. Wenn du dann noch immer keine Serie geschaut hast, kannst du dein Abonnement kündigen.

Kleinvieh macht auch Mist

Eben jene Beträge summieren sich. Durch einen Streaming-Dienst sparst du womöglich zehn Euro. Wenn du dann noch deine Fitnessstudio-Mitgliedschaft kündigst, steigt der Betrag schon auf 25 Euro im Monat. Das sind dann schon 300 Euro im Jahr.

Ebenfalls viel Einsparpotenzial gibt es übrigens auch im finanziellen Bereich. Lass dir von deiner Bank aufschlüsseln, wie viel Geld dich die Kontoführung oder deine Kreditkarte im Jahr kostet. Falls dir dadurch immense Kosten entstehen, kannst du dich nach anderen Finanzinstituten umschauen. Alternativen gibt es genug.

4. Gib nie mehr Geld aus als dir zur Verfügung steht

Der letzte Tipp, den du dir von erfolgreichen Investoren abschauen solltest, ist vermutlich der einfachste: Gib nie mehr Geld aus als du gerade hast.

Das heißt: Achte auf deinen Konsum. Wenn du gerade keine 1.000 Euro für ein neues Fahrrad hast und dein altes noch funktioniert, solltest du dir kein neues kaufen. Spare stattdessen noch einige Monate bis du es dir aus eigener Kraft (siehe 1.) leisten kannst.

Wer stattdessen seinen kurzfristigen Neigungen nachgibt und Kredite bei Banken oder sogar Freunden aufnimmt, baut ein Netzwerk an Abhängigkeiten auf, das dazu führt, dass das gesamte Einkommen irgendwann in die Tilgung von Verbindlichkeiten fließt.

Deshalb solltest du bei allem Verlangen immer ehrlich haushalten. Geld, das du nicht hast, solltest du nicht ausgeben – auch wenn es dir die Banken ermöglichen.

Keine Anlageempfehlungen.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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