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Twitter startet seine kostenpflichtigen Super Follows

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geschrieben von Maria Gramsch

Ende Februar hat Twitter die kostenpflichtigen Abos angekündigt, nun sind die Super Follows gestartet. In den USA können erste Nutzer:innen mit ihren Tweets nun Geld verdienen.

Die Monetarisierung von Inhalten treibt wohl alle Creator im Netz um. Auch Twitter hat in der Vergangenheit immer wieder mit Möglichkeiten experimentiert, damit Nutzer:innen Geld mit ihren Inhalten auf der Plattform verdienen können.

Neben Tip Jar, Ticketed Spaces und Newsletter hat der Kurznachrichtendienst Ende Februar eine weitere Einnahmequelle für Creator angekündigt.

Mit Super Follows sollen berechtigte Accounts nun kostenpflichtige Abos anbieten können, um ihre Inhalte monetarisieren zu können.

Der Kurznachrichtendienst hat in den USA und Kanada nun damit begonnen, das Abo-Modell Super Follows auszurollen. Zunächst können iOS-Nutzer:innen das Feature testen, die sich zuvor für die Teilnahme an einem Test beworben haben.

Wie funktioniert Super Follows?

Twitter bietet Super Follows in drei Preiskategorien an. Nutzer:innen, die sich für das Abo-Modell entscheiden, können von ihren Super Followern 2,99 US-Dollar, 4,99 US-Dollar oder 9,99 US-Dollar im Monat verlangen.

Dafür erhalten die Abonnent:innen dann exklusive Inhalte. Bei einer Antwort auf einen solchen exklusiven Tweet, wird dem Creator das Abo dann durch ein kleines Abzeichen unter dem Namen angezeigt.

Die Zahlungen werden über Stripe abgewickelt. Laut Twitter landen 97 Prozent der Einnahmen auch direkt bei den Anbieter:innen der Super Follows. Abgezogen werden sollen nur Gebühren von Drittanbietern.

Doch dieses Modell hat ein Limit, wenn Creator die Einkommensgrenze von 50.000 US-Dollar erreichen. Diese Grenze gilt nicht nur für Super Follows, sondern bezieht sich auf alle Monetarisierungsmöglichkeiten der Plattform.

Danach verringert sich der Prozentsatz auf bis zu 80 Prozent der Einnahmen.

Wer darf Super Follows nutzen?

Natürlich will auch Twitter mit dem neuen Abo-Modell Geld verdienen. Es ist also kein Wunder, dass nicht jede:r x-beliebige Nutzer:in das Feature starten darf.

Zugelassen sind Twitter-Nutzer:innen, die mindestens 10.000 Follower haben und mindestens 18 Jahre alt sind. Außerdem müssen sie in den vergangenen 30 Tagen mindestens 25 Mal getwittert haben.

Aktuell gilt außerdem die Beschränkung, dass sich die Anwärter:innen in den USA aufhalten. Hier können sich Nutzer:innen über eine Warteliste für das neue Feature bewerben.

Die Zukunft von Super Follows

Obwohl das neue Feature bislang nur in den USA und Kanada für eine kleine Testgruppe verfügbar ist, dürfte es doch bei zahlreichen Nutzer:innen weltweit sehnsüchtig erwartet werden. War doch die Monetarisierung von Inhalten auf Twitter bisher nicht möglich.

In den kommenden Wochen soll Super Follows dann in mehr Ländern auf iOS verfügbar sein. Zeitnah will Twitter auch Versionen für Android und Web-Browser starten.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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