Twitter, NFT

NFT-Boom bei den sozialen Netzwerken – das sind die Pläne von Meta und Twitter

Maria Gramsch
Twitter

Meta will ins Geschäft um NFTs einsteigen. So könnten die digitalen Objekte bald auf Facebook und Instagram erstellt und verkauft werden. Und auch Twitter bemüht sich um die digitalen Tokens und führt NFT-Profilbilder ein.

NFTs haben 2021 deutlich an Fahrt gewonnen. So wuchs beispielsweise die Marktkapitalisierung im Vergleich zum Vorjahr um 138,7 Prozent.

Nun will auch Meta mit seinen Töchterunternehmen Facebook und Instagram ins Geschäft um NFTs einsteigen, wie die Financial Times berichtet. Das dürfte den digitalen Tokens einen weiteren Boost bescheren.

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Wie sehen die NFT-Pläne von Meta aus?

Laut dem Bericht will Meta es den Nutzer:innen von Facebook und Instagram ermöglichen, NFTs auf den Plattformen zu erstellen, zu zeigen und auch zu verkaufen.

Demnach arbeiten derzeit sowohl bei Facebook als auch bei Instagram Teams an der Implementierung von NFTs. Ziel sei es, dass Nutzer:innen die Non-Fungible Tokens als Profilbilder verwenden können.

Auch ein Prototyp sei in Arbeit, mit dem User neue NFTs erstellen können. Diese sollen dann auf einem eigenen Marktplatz der Plattformen auch veräußert werden können.

Die Pläne des Social-Media-Giganten befänden sich allerdings noch „in einem frühen Stadium und könnten sich noch ändern“.

Auch Twitter steigt in das NFT-Geschäft ein

Twitter ist da schon einen Schritt weiter. Der Kurznachrichtendienst erlaubt es künftig ausgewählten Nutzer:innen, ein NFT als Profilbild hochzuladen.

Die Funktion beschränkt sich zunächst nur auf Abonnent:innen des Premium-Angebots Twitter Blue, das derzeit in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar ist.

https://twitter.com/TwitterBlue/status/1484226494708662273

Und auch bei den Endgeräten gibt es derzeit noch Einschränkungen. Denn von den NFT-Profilbildern können derzeit nur iPhone-Nutzer:innen profitieren.

Unterscheidbar werden die NFT-Profilbilder durch ihre Form. Im Gegensatz zum normalen runden Profilbild, zeigt Twitter die NFTs als Sechsecke an.

Warum wollen alle Social-Media-Giganten bei NFTs einsteigen?

NFT-Produktchefin Esther Crawford sieht in dem Bereich für virtuelle Objekte und Währungen ein „wachsendes Interesse bei Creatorn“. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte sie: „Krypto ist ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft von Twitter.“

Die NFT- und Krypto-Bemühungen von Twitter stünden noch „ganz am Anfang“. Die Plattform habe jedoch als ersten Schritt eine Funktion einführen wollen, mit denen Nutzer:innen bereits jetzt interagieren können.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.