Energiespeicher in Schottland

In Schottland entsteht der größte Energiespeicher Europas

Felix Baumann
Bild: electrek

Es könnte keine 10 Jahre mehr dauern bis Deutschland seine Kohlemeiler abschaltet und seinen Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energien deckt. Bis dahin sind aber noch einige Fragen zu klären, einerseits, ob jeglicher Strom auch hierzulande produziert wird oder Kapazitäten aus dem Ausland zugekauft werden, andererseits, wie man den unstetigen Energiegewinn aus etwa Sonne und Wind abfangen kann.

Denn die Bundesrepublik wird auch Strom verbrauchen, wenn gerade keine Sonne scheint oder der Wind nicht weht. Wie dann die Energieversorgung sichergestellt werden kann, demonstriert nun ein Projekt aus Schottland, das größte seiner Art auf dem europäischen Kontinent.

Der schottische „Green Battery“-Komplex in Hunterston und Kincardine soll überschüssige Energie aus Windkraftanlagen aufnehmen und bei Bedarf wieder in das Netz einspeisen, die Netzstabilität nimmt in der Konsequenz zu und das Energiemanagement in Schottland wird optimiert. Die Anlage wird im April 2024 eingeweiht und die Energiewende auf diesem Weg kontinuierlich vorangebracht.

Solaranlagen vor Windkraftanlagen
Windkraft- und Solaranlagen sind meist unzuverlässiger als dreckige Alternativen.

Die beiden 400 Megawatt-Batterieanlagen stellen dabei jeweils 800 Megawattstunden zur Verfügung, zusätzlich möglich ist damit eine Leistung von 1.750 Gigawattstunden pro Jahr. Einmal gespeicherte Energie kann bei Bedarf auch über die schottischen Grenzen hinaus verteilt werden, der Stromspeicher sorgt damit also gleichzeitig für eine höhere Stabilität des Netzes im gesamten Vereinigten Königreich.

Den Schritt, den Schottland mit der neuen Anlage geht, ist kaum überraschend. Auch auf der Insel werden Kohle- und Gaskraftwerke mehr und mehr vom Netz genommen, die Unzuverlässigkeit, die nachhaltige Alternativen mit sich bringen, muss also effizient ausgeglichen werden. Es wird spannend, inwiefern das Beispiel möglicherweise eines Tages ein Vorbild für weitere Nationen sein kann.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Via Electrek

STELLENANZEIGEN
Leiter (m/w/d) der Gruppe Content, Creation &...
Sparkassen-Versicherung Sachsen in Dresden
Mitarbeiter: in Zielgruppenmanagement / Socia...
Sparkasse Mittelholstein AG in Rendsburg
Business Development Manager – Data &am...
itmX GmbH in Pforzheim
Social Media & Community Manager (m/w/d)
WBB Work Box GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Content & Event Manager (m/w/d)
Rico Design GmbH & Co. KG in Paderborn
Senior Digital Marketing Manager (m/w/d)
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH in Meißen
Praktikant*in Content Creation & Social M...
Mercedes-Benz AG in Sindelfingen
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.