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DeLorean: Das Kultauto kommt als Elektroauto zurück

Delorean, Zurück in die Zukunft, Digital Services Act (DSA), Science-Fiction-Filme, Zurück in die Zukunft
Pixabay.com / dtavres
geschrieben von Marinela Potor

Er ist wieder da! Der DeLorean DMC-12 aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ kommt zurück, und das höchstwahrscheinlich als Elektroauto.

Fans des DeLorean DMC-12 dürfen sich freuen. Denn das ausgefallene Auto, das durch den Film „Zurück in die Zukunft“ bekannt geworden ist, kommt zurück.

Das kündigte die DeLorean Motor Company jetzt auf Twitter an. Demnach sollen wir uns alle für eine Premiere noch in diesem Jahr bereithalten.


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Wird der neue DeLorean elektrisch?

In dem 15 Sekunden kurzen Social-Media-Clip sieht man zunächst in Anspielung auf den englischen Filmtitel („Back to the Future“) den Text: „the future was never promised“, was übersetzt „Die Zukunft wurde nie versprochen“ bedeutet. Danach leuchtet kurz, wie durch einen Blitzstrahl beleuchtet, ein Fahrzeug auf, das mit geöffneten Flügeltüren unverwechselbar der DeLorean ist.

Auf der Unternehmenswebsite finden sich kaum weitere Informationen zum neuen Fahrzeug. Hier gibt es lediglich Hoodies zu kaufen und wer noch ein altes Modell des DeLorean hat, kann das Unternehmen zu Reparaturen und Ersatzteilen kontaktieren. Wer aber mehr zum neuen Modell wissen möchte, muss sich für einen Newsletter anmelden. Daher lässt sich über die Details zum Auto nur spekulieren.

Im Twitter-Post sind aber neben dem Video auch die Hashtags #DeloreanEVolved und #ElectricVehicle zu sehen, was, in Kombination mit dem elektrischen „Blitzlicht“ im Video die Vermutung nahelegt, dass der neue DeLorean als E-Auto zurückkommt.

Das sind gute Nachrichten für DeLorean-Fans. Denn der DMC-12 war das einzige Modell, das jemals gebaut wurde und es ist absolute Mangelware.

Vom Flop zum Kultauto

Denn als die nordirische DeLorean Motor Company das Auto 1981 auf den Markt brachte, wollte es niemand haben. Zu viele Qualitätsprobleme, zu viele Beschwerden. Die Flügeltüren klemmten ständig, der Motor überhitzte häufig und die Nachfrage blieb verschwindend gering. Die Kritik war vernichtend, das Auto ein Flop.

Unternehmensgründer John DeLorean ließ die Produktion dann tatsächlich noch verdoppeln. Angeblich wollte er damit für einen geplanten Börsengang der Konzernmutter gut dastehen. Das sollte aber den Todesschlag für den Autobauer bedeuten.

Denn das Unternehmen wurde die Fahrzeuge einfach nicht los. Und die britische Regierung verweigerte jegliche Finanzspritze. Der Grund: Behörden hatten DeLorean angeblich beim illegalen Kokainhandel erwischt. Damit hatte er wohl versucht, Kapital für sein Unternehmen zu bekommen.

Hinzu kam noch Finanzbetrug. Der exzentrische Gründer hatte angeblich auch noch Investorengelder in Höhe von 8,5 Millionen US-Dollar unterschlagen, um seinen teuren Lebensstil zu finanzieren. Angeblich, weil Jurys ihn in beiden Fällen freisprachen. Dennoch: Das war eigentlich das Ende der Geschichte für den DMC-12. Doch dann kam Hollywood.

In dem Filmklassiker „Zurück in die Zukunft“ aus dem Jahr 1985 spielt der DeLorean nämlich eine prominente Rolle als Zeitmaschine und wurde damit quasi über Nacht zum Kult-Auto. Leider kam der Ruhm zu spät. Das Unternehmen hatte da schon seit drei Jahren Insolvenz angemeldet. Seitdem ist das Fahrzeug ein begehrtes Objekt unter Sammler:innen.

Neustart für die Automarke

Die aktuelle DeLorean Motor Company hat nichts mehr mit dem alten Unternehmen zu tun. Dahinter steckt der englische Mechaniker Stephen Wynne, der den Namen sowie das Inventar des alten Unternehmens kaufte und im US-Bundesstaat Texas neu startete.

Von hier aus vertreibt Wynne seit 1995 Ersatzteile und hilft bei Reparaturen der Oldtimer. Und wer weiß, vielleicht kommt in diesem Jahr dann auch eine brandneue Version auf den Markt.

Ob sich das Fahrzeug dann auch für Zeitreisen eignet, ist allerdings noch unklar.

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mittwald

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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