Lenkrad eines Hondas

USA: Untersuchungen gegen das automatische Bremssystem von Honda

Felix Baumann
Bild: emrecan arık

Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Fahrzeuge kommt es auch immer wieder vor, dass die IT-Systeme von Auto, Transporter oder Roller nicht so wollen, wie wir es vorsehen. In den letzten Jahren untersuchten Transportbehörden daher sporadisch Hersteller, bei denen es eine Anhäufung von Problemen gab, Tesla wurde so etwa im Februar von Ermittlungsbehörden in den Vereinigten Staaten und Deutschland unter die Lupe genommen.

Keine zwei Wochen später geht es jetzt mit Honda weiter, die Verkehrssicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten untersucht momentan, ob es bei verschiedenen Modellen zu unbeabsichtigten Bremsmanövern kommt. Denn insgesamt haben 278 Besitzer gemeldet, dass Fahrzeuge des Herstellers ohne sichtbaren Grund abbremsen.

Laptop mit Code
Code ist nicht immer fehlerfrei (Bild: Caspar Camille Rubin)

Betroffen von der Maßnahme sind etwa 1,7 Millionen Fahrzeuge, darunter Modelle aus den Jahren 2017, 2018 und 2019. Bisher ist bei den Modellen noch nichts Gefährliches passiert, bei den eingangs genannten 278 Meldungen kam es lediglich bei sechs Stück zu kleineren Unfällen mit leichten Verletzungen. Größere Kollisionen oder gar Schwerverletzte, konnten bislang nicht ermittelt werden.

Neben den Fehlern in der Software verschiedener Hersteller zeigt der aktuelle Fall vorrangig eines: Selbst, wenn uns in unseren Autos tagtäglich schon so einige Assistenzsysteme zur Verfügung stehen, so bleibt der Fahrer immer verantwortlich. Schließlich sollte immer noch der Mensch eingreifen können, wenn die Technik doch eines Tages versagt.

Via Arstechnica

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.