Wirtschaft

Aktiensplit: Tesla will zusätzliche Aktien in Form einer Dividende auszahlen

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unsplash.com/ Jenny Ueberberg
geschrieben von Fabian Peters

E-Autobauer Tesla plant einen erneuten Aktiensplit. Berichten zufolge will das Unternehmen seine Anleger befragen, um die Anzahl seiner Wertpapiere zu erhöhen. Ziel sei es, die Tesla-Aktie attraktiver zu machen. Den bisherigen Aktionären will Tesla die zusätzlichen Aktien in Form einer Dividende auszahlen.

E-Autobauer Tesla plant einen Aktiensplit, um die Anzahl seiner Wertpapiere zu erhöhen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Vorstand des US-Konzerns dem Vorschlag bereits zugestimmt. Nun sollen die Aktionär:innen auf der kommenden Jahreshauptversammlung über das Vorhaben abstimmen.

Sofern die Anleger:innen dem Split zustimmen, will Tesla ihnen die zusätzlichen Aktien in Form einer Dividende auszahlen. Ziel sei es außerdem, die Wertpapiere des E-Autobauers grundsätzlich attraktiver zu machen. David Trainer, Chief Executive des Investment-Unternehmens New Constructs äußerte gegenüber Reuters dazu:


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Dieser (Aktiensplit) könnte die Blase in der Tesla-Aktie, die sich in den letzten zwei Jahren zusammengebraut hat, weiter anheizen.

Was ist ein Aktiensplit?

Bei einem Aktiensplit erhöhen börsennotierte Unternehmen die Anzahl ihrer Aktien oftmals mit dem Ziel, den Kurs zu senken, um ihre Wertpapiere attraktiver zu machen. Bei einem Split im Verhältnis 1-zu-5 werden aus einer Aktie dabei beispielsweise fünf.

So geschehen beim Aktiensplit von Tesla im August 2020. Der Preis der Wertpapiere verringert sich dabei im selben Verhältnis. Der Gesamtwert bleibt jedoch gleich. Ein Split kann zudem neue Anleger:innen anlocken und dadurch wiederum für steigende Kurse sorgen. Auch das war nach dem vorherigen Aktiensplit von Tesla ab September 2020 zu beobachten.

Tesla-Aktie: Geplanter Aktiensplit sorgt bereits im Vorfeld für Kurssprung

Bereits die Ankündigung des geplanten Splits sorgte für einen Kurssprung der Tesla-Aktie. Allein am Montag, den 28. März 2022, legten die Wertpapiere um rund acht Prozent zu. Vor allem pandemiebedingt hatten zuvor bereits Tech-Konzerne wie Google-Mutterkonzern Alphabet sowie Online-Versandhändler Amazon einen Aktiensplit vorgenommen beziehungsweise angekündigt.

Nachdem die Tesla-Aktie im Oktober 2021 ein Rekordniveau von über 1.000 US-Dollar erreichte und derzeit auf einem ähnlichen hohen Niveau liegt, könnte ein weiterer Split die Preise deutlich senken. Vor allem weitere Rekordmeldungen wie eine Million verkaufte E-Autos im Jahr 2021 lassen die Kritikpunkte dabei fast verblassen.

Tesla will weitere Informationen auf der Jahreshauptversammlung preisgeben

Craig Irwin, Analyst bei der Investmentbank Roth Capital, wies gegenüber Reuters zudem darauf hin, dass viele Unternehmen einen Aktiensplit in der Regel dann durchführen, wenn gute Nachrichten bevorstehen: „Wir denken, dass Berlin anläuft und sowohl das MiniCar als auch Indien am Horizont zu sehen sind. Wir würden dem Timing zustimmen“, so Irwin.

Warum Tesla seine Pläne bereits vor der geplanten Abstimmung preisgab, ist derweil unklar. In einer offiziellen Mitteilung heißt es zudem, dass das Unternehmen weitere Details auf der anstehenden Jahreshauptversammlung öffentlich machen will. Das Gil tauch für ein konkretes Verhältnis des geplanten Splits. Über das genaue Datum der Versammlung will Tesla zeitnah informieren.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Studierte Germanistik & Politikwissenschaft and der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master). Hat unter anderem bereits für die Frankfurter Rundschau sowie die Magazine Pressesprecher und Politik&Kommunikation geschrieben.

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