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Tesla-Aktie auf Rekordniveau: Hertz bestellt 100.000 Teslas

Fabian Peters
Unsplash.com/ Michael Förtsch

Die Tesla-Aktie hat ein neues Rekordniveau erreicht. Die Wertpapiere des E-Autobauers kletterten erstmals auf über 1.000 US-Dollar. In Summe ist Tesla damit nun über eine Billion US-Dollar wert. Grund dafür ist auch ein neuer Großauftrag. Wir erklären die Hintergründe. 

Autovermieter Hertz bestellt 100.000 Tesla

Rund vier Monate nach seinem abgeschlossenen Insolvenzverfahren will US-Autovermieter Hertz seine Mietwagenflotte elektrifizieren. Im ersten Schritt eines ambitionierten Plans hat das Unternehmen eine Großbestellung bei E-Autobauer Tesla in Auftrag gegeben.

Bis Ende 2022 will Hertz rund 100.000 Elektroautos von Tesla kaufen. Das ist die größte Bestellung von Elektrofahrzeugen aller Zeiten. Der Autovermieter hat den Deal derweil offiziell bestätigt. Der Großauftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 4,2 Milliarden US-Dollar.

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Tesla-Aktie: E-Autobauer jetzt achtmal so viel wert wie VW

In Folge der Ankündigung von Hertz schoss die Tesla-Aktie schlagartig in die Höhe. Mit einem Plus von rund zwölf Prozent knackten die Wertpapiere des E-Autobauers dabei erstmals die 1.000-Dollar-Marke. Tesla ist damit nun über eine Billion US-Dollar wert. Das ist rund achtmal so viel wie Volkswagen (VW).

Als erster Autohersteller überhaupt steigt Tesla dabei in den sogenannten „Billionärs-Klub“ auf und reiht sich in eine kurze Liste von Unternehmen wie Apple, Microsoft und Amazon ein. Der E-Autobauer schloss das dritte Quartal zudem mit einem Gewinn von rund 1,62 Milliarden US-Dollar ab – ein Zuwachs von 389 Prozent.

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Zwar muss sich auch Tesla mit Lieferengpässen auseinandersetzen. Allerdings ist der E-Autobauer bei der Lieferung von Mikrochips nicht so stark betroffen wie andere Hersteller. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen hat Tesla seine Halbleiterbestellungen pandemiebedingt nämlich nicht reduziert.

Hertz baut seine E-Infrastruktur aus

Autovermieter Hertz litt hingegen stärker unter den Folgen der Pandemie. Erst im Juni 2021 hat das Unternehmen sein Insolvenzverfahren abgeschlossen und sich anschließend rasch erholt. Hertz wurde dabei von mehreren Beteiligungsgesellschaften gerettet.

Mit dem neuen Großauftrag stößt der Autovermieter nun in neue Dimensionen vor. Zwar bietet Hertz bereits seit 2011 Elektrofahrzeuge zur Miete an. Jedoch würde das Unternehmen seine E-Auto-Flotte mit den rund 100.000 Teslas auf mehr als 20 Prozent aufstocken.

Die ersten Tesla Model 3 sollen laut Hertz dabei bereits ab November 2021 zur Verfügung stehen. In den kommenden Monaten sollen die Fahrzeuge zudem in den USA sowie ausgewählten Städten in Europa gemietet werden können.

Hertz will letztlich nichts Geringeres als die größte E-Auto-Flotte der Welt aufbauen. An seinen Standorten will das Unternehmen dafür Tausende Ladestationen installieren.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).