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Entwickler finden erste Hinweise auf den Edit-Button bei Twitter

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unsplash.com/ Jeremy Bezanger
geschrieben von Maria Gramsch

Neben all den Schlagzeilen über den Twitter-Einstieg von Elon Musk arbeitet der Kurznachrichtendienst auch an einer neuen Funktion: dem Edit-Button. Nun sind erste Hinweise aufgetaucht, wie er aussehen könnte.

Wer zur Zeit über Neuigkeiten bei Twitter nachdenkt, dem fällt vermutlich zuerst Elon Musk ein. Der Tesla-CEO hatte im März 9,2 Prozent der Twitter-Aktion gekauft.

Nur wenige Tage später veröffentlichte er ein Angebot, das Netzwerk für 41,4 Milliarden US-Dollar „komplett“ zu übernehmen.

Doch während alle Welt über Elon Musks Pläne für Twitter diskutiert, arbeitet das Netzwerk gleichzeitig an einem Edit-Button – ein Feature, das das gesamte Wesen von Twitter verändern könnte.

Nun sind erste Einblicke in den Test der neuen Funktion aufgetaucht, wie TechCrunch berichtet.

Was war bisher über den Twitter Edit-Button bekannt?

Die neuste Geschichte des Edit-Buttons beginnt mit einem Tweet, den der offizielle Account ausgerechnet am 1. April mit dem Text „We are working on an edit button“ abgeschickt hat.

Was für einige Nutzer:innen als (schlechter) Aprilscherz anmutete, bewahrheitete sich wenig später aber doch. Denn nur wenige Tage später bestätigte der Konzern, an einer solchen Funktion zu arbeiten.

Wie könnte der Twitter Edit-Button aussehen?

TechCrunch hat die bisherigen Entdeckungen einiger Reverse Engineers festgehalten.

So hat Nima Owji zum Beispiel ein GIF von der neuen Funktion in Aktion getwittert. Demnach könnte der Twitter Edit-Button über das Drei-Punkte-Menü im Tweet erreichbar sein.

Über einen Update-Button können Nutzer:innen ihren geänderten Tweet dann veröffentlichen. Laut Owji werde dabei jedoch nicht der eigentliche Tweet bearbeitet. Im Twitter-Code habe er entdeckt, dass durch die Bearbeitung ein neuer Tweet erstellt wird.

Es könnte also sein, dass ursprüngliche Tweets später sichtbar bleiben. So könnte Twitter umgehen, dass „die Aufzeichnung der öffentlichen Konversation“ böswillig im Nachhinein verändert werden. Eine Sorge, die das Unternehmen bereits zuvor geäußert hatte.

Wie die Reverse Engineerin Jane Manchun Wong berichtet, ist es sehr wahrscheinlich, dass der neue, bearbeitete Tweet einen Hinweis auf seinen Ursprung sowie die die Bearbeitungshistorie enthält.

Was sagt Twitter zu den Entdeckungen?

Gegenüber TechCrunch wollte Twitter noch nicht allzu viel bestätigen. Das Unternehmen lies über einen Twitter-Sprecher verlauten, dass „es zu diesem Zeitpunkt nicht viel über den Status der Edit-Funktion“ zu sagen gebe.

Das Unternehmen experimentiere weiterhin, um „den Weg in die Zukunft“ zu finden. Darüber hinaus verwies der Sprecher auf die Aussagen von Jay Sullivan, Twitters VP of Consumer Product.

Er schrieb Anfang April in einem Twitter-Thread, dass die Einführung des neuen Features Zeit brauchen werde. Twitter wolle „diese Funktion mit Sorgfalt und Bedacht angehen und nach und nach Updates veröffentlichen“.

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mittwald

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und seit 2021 freie Autorin bei BASIC thinking. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ bei dem Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet unter anderem für turi2.de und die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm.

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