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Algorand wird offizieller Blockchain-Partner und Sponsor der FIFA

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FIFA
geschrieben von André Gabriel

Die Blockchain-Plattform Algorand kooperiert ab sofort mit der FIFA. Dafür tritt sie unter anderem bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar als Sponsor auf. Außerdem soll sie den Weltfußballverband mit Blockchain-Lösungen unterstützen.

Für die FIFA sind Kryptowährungen kein Neuland, denn sie kooperiert bereits mit der Krytp-Börse Crypto.com. Mit Algorand erweitert der Fußballverband nun sein partnerschaftliches Portfolio. Das Netzwerk soll die offizielle Blockchain-Plattform der FIFA werden, heißt es in einer offiziellen Pressemeldung. Wie der Deal finanziell gestrickt ist, ist nicht bekannt.

FIFA und Algorand: Sponsoring und Technologie

Das Sponsoring seitens Algorand geht über die FIFA-Weltmeisterschaft der Männer hinaus. Während es sich dabei um ein regionales Sponsoring für den nordamerikanischen und europäischen Raum handelt, wird Algorand bei der Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland ein offizieller Sponsor.

Das beinhaltet sowohl Werbung, Medienpräsenz als auch andere Promotion-Optionen. Als Gegenleistung entwickelt Algorand für die FIFA eine offizielle Blockchain-Wallet-Lösung. Darüber hinaus unterstützt das Technologieunternehmen die FIFA bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer digitalen Vermögenswerte.

„Lange und fruchtbare Partnerschaft“

FIFA-Präsident Gianni Infantino freut sich über die Partnerschaft der FIFA mit Algorand und betont ihren Wert:

Die Zusammenarbeit ist ein klares Zeichen für das Engagement der FIFA, kontinuierlich nach innovativen Kanälen für ein nachhaltiges Einnahmewachstum zu suchen, um weitere Reinvestitionen in den Fußball zu tätigen und dabei Transparenz für unsere Stakeholder und die Fußballfans in aller Welt zu gewährleisten.

Er bezeichnet die Kooperation und den weiteren Schritt in die Blockchain-Welt als ein Schlüsselelement der FIFA-Vision, den Fußball wirklich global zu machen. Zudem hofft er auf „eine lange und fruchtbare Partnerschaft mit Algorand.“ Chief Business Officer der FIFA, Romy Gai, ergänzt:

Wir bei der FIFA müssen ständig danach streben, die modernsten, nachhaltigsten und transparentesten Mittel zur Steigerung der Einnahmen zu finden und zu erforschen, um die Entwicklung des globalen Fußballs weiterhin zu unterstützen. Algorand ist eindeutig ein zukunftsorientierter, innovativer Partner, der uns dabei helfen kann, diese Ziele zu erreichen.

Krypto und Sport finden zusammen

Die Fußballwelt öffnet ihre Tore zur Blockchain immer weiter. So arbeitet die Deutsche Fußball Liga (DFL) beispielsweise mit dem Fußballmanager-Spiel Sorare zusammen und veröffentlicht NFTs auf Sammelbildern.

Umgekehrt suchen die Krypto-Unternehmen nach lukrativen Sponsoring-Deals – und finden sie zunehmend im Sport. Crypto.com ist in der Kategorie „Krypto-Plattform“ bereits als offizieller Sponsor der Weltmeisterschaft in Katar gesetzt.

Außerdem kooperiert das Unternehmen mit weiteren namhaften Partnern in verschiedenen Sportabteilungen wie Basketball, Eishockey und Motorsport.

Wer steht hinter Algorand?

Der Informatiker und Turing-Award-Preisträger Silvio Micali hat die Algorand-Blockchain 2017 gegründet: „Von Anfang an hat sich Algorand darauf konzentriert, Technologien zu entwickeln, die Inklusion, Chancen und Transparenz für alle fördern“, beschreibt er die allgemeine Ausrichtung des Unternehmens.

Für die vielfach in der Kritik stehende FIFA kann das „grüne Unternehmen“ auch ein Image-Streichler sein. Entsprechend kalkuliert wirkt der Deal wohl auf einige.

Davon abgesehen bietet sich Algorand, das eine der schnellsten und günstigsten Blockchains entwickeln möchte, durchaus als innovativer Partner an.

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Über den Autor

André Gabriel

André Gabriel schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Als freier Autor und Lektor arbeitet er mit verschiedenen Magazinen, Unternehmen und Privatpersonen zusammen. So entstehen journalistische Artikel, Ratgeber, Rezensionen und andere Texte – spezialisiert auf Entertainment, Digitalisierung, Freizeit und Ernährung. Nach dem Germanistik-Studium begann er als Online-Redakteur und entwickelte sich vor der Selbständigkeit zum Head of Content.

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