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Digitale Energiewende: So arbeitet das Münchner Start-up GridX

Das Ziel des Münchner Start-ups GridX ist es, die Energiebranche zu digitalisieren. Das Unternehmen will Ressourcen miteinander verbinden und erneuerbare Energien überall zugänglich und erschwinglich machen. In unserem Standort-Portrait werfen wir einen Blick hinter die Kulissen von GridX.

Das Digital-Start-up GridX wurde im Jahr 2016 von Andreas Booke und David Balensiefen gegründet. Ziel des Unternehmens ist es seither, die Energiebranche zu digitalisieren. Das Start-up will dafür Energieressourcen miteinander verbinden, um erneuerbare Energien flächendeckend zugänglich und erschwinglich zu machen.

Eine Plattform zum Verwalten von Energieressourcen

Mit der hauseigenen Energieplattform Xenon können Nutzer:innen beispielsweise dezentrale Energieressourcen überwachen und steuern. Das gilt sowohl für Wallboxen, Batterien als auch Wechselrichter. Das System berücksichtigt dabei die Kapazitäten des Stromnetzes.


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So will gridX beispielsweise E-Autos im öffentlichen Raum möglichst effizient laden, ohne das örtliche Stromnetz zu überlasten. Mit dem System von GridX können Nutzer:innen Energie außerdem digital verwalten und zwischen verschiedenen Ladepunkten aufteilen.

So arbeitet das Münchner Digital-Start-up Gridx

Wenn der allgemeine Verbrauch in einer bestimmten Umgebung sinkt, können beispielsweise mehrere Elektroautos gleichzeitig oder mit einer höheren Leistung geladen werden. So will das Unternehmen Ladevorgänge optimieren und verfügbare Kapazitäten effizient einsetzen.

Im Jahr 2021 hat der Energiekonzern EON die Mehrheitsanteile des Start-ups übernommen. GridX blieb jedoch eigenständig und wird nach wie vor von den beiden Gründern geführt. Mittlerweile zählt das Unternehmen 75 Mitarbeiter:innen und verfügt neben München über einen zweiten Standort in Aachen. In unserem Standort-Portrait werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

GridX, Start-up, Energiebranche

Die Mitbegründer haben sich für den Namen GridX entschieden, da sie zum einen den “exchange” (Austausch) fördern und zum anderen “everything” (alles) miteinander verbinden wollen. “Everything” wird oftmals auch als X dargestellt. (Foto: Unternehmen)

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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