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WhatsApp für Unternehmen: Meta öffnet Plattform für Geschäftskunden

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WhatsApp
geschrieben von Maria Gramsch

Meta treibt aktuell ein neues Geschäftsmodell für sein Tochter-Unternehmen WhatsApp voran. Denn der US-Konzern will den Messengerdienst auch für Geschäftskunden öffnen und WhatsApp für Unternehmen attraktiv machen.

Mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen den Messengerdienst WhatsApp weltweit. Aber auch in Deutschland ist die Rate hoch: Hierzulande haben 83,6 Prozent der Internetnutzer:innen im Jahr 2021 auf den Dienst zugegriffen.

Nun will Meta aber auch in das Geschäft der Unternehmenskommunikation einsteigen. Um WhatsApp für die Kundenkommunikation über den Dienst besser nutzbar zu machen, hat der Konzern seinem Tochter-Unternehmen eine cloudbasierte API (Application Programming Interface) verpasst.

Wie soll WhatsApp für Unternehmen aussehen?

Viele Unternehmen haben WhatsApp bereits in ihre Kundenkommunikation integriert. Doch was wird sich hier künftig ändern Laut einer offiziellen Ankündigung will WhatsApp für Firmen verfügbar sein, die „schnell, komfortabel und zuverlässig mit ihren Kunden kommunizieren wollen“.

Meta-CEO Mark Zuckerberg erklärte auf einem Messaging-Event des Unternehmens, WhatsApp solle künftig „für jedes Unternehmen jeder Größe auf der ganzen Welt“ geöffnet sein. Dafür hat der Konzern eine neue, cloudbasierte API entwickelt, über die Geschäftskund:innen Zugang zu WhatsApp erhalten.

Da die Implementierung von WhatsApp für Firmen bisher sehr aufwändig war, soll nun die Cloud-Lösung Abhilfe schaffen. Denn die durch die neue API verkürze sich „die Einstiegsphase auf wenige Minuten“.

Was bezweckt Meta mit der Öffnung von WhatsApp?

Die Nutzung von WhatsApp für Geschäftskund:innen ist bisher kostenlos. Doch Meta will mit der neuen Funktion auch Geld verdienen. So soll es für die Schnittstelle für Firmen auch kostenpflichtige Premiumdienste geben.

Auf der nicht-cloudbasierten Version von WhatsApp zahlen Geschäftskund:innen bisher für jede versandte Nachricht einen gewissen Betrag, wie das Handelsblatt schreibt. Diese Preise schwanken demnach je nach Region und Anzahl der insgesamt verschickten Nachrichten.

WhatsApp für Unternehmen: Welche Neuerungen gibt es?

Unternehmen sollen über die neue cloudbasierte Lösung ihre Chats außerdem auf bis zu zehn Geräten verwalten können. So will WhatsApp es den Firmen ermöglichen, ein erhöhtes Chat-Aufkommen schneller zu bewältigen.

Auch will WhatsApp den Unternehmen benutzerdefinierbare Click-to-Chat-Links zur Verfügung stellen. Diese können Firmen auf ihren Internetseiten verbreiten.

Diese Funktion soll optional über den Premiumdienst verfügbar sein. WhatsApp will weitere Informationen dazu aber „zu einem zukünftigen Zeitpunkt“ bekanntgeben.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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