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Twitter testet neue Shopping-Funktion „Product Drops“

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geschrieben von Maria Gramsch

Twitter tüftelt weiter an seinen Shopping-Funktionen. Nun startet der Kurznachrichtendienst die Testphase für das neue Feature „Product Drops“. Wie erklären die Hintergründe. 

Erst im März hat Twitter die Testphase für die Funktion Twitter Shops gestartet. Dabei können Unternehmen bis zu 50 ihrer Produkte hochladen und so einen kleinen eigenen Shop im Kurznachrichtendienst eröffnen. Nun legt der Kurznachrichtendienst nach und läutet mit „Product Drops“ die Testphase für das nächste neue Shopping-Feature ein.

Was steckt hinter Twitters neuer Funktion „Product Drops“?

Mit den „Product Drops“ sollen Produktankündigungen von Marken und Unternehmen künftig nicht mehr in der Versenkung verschwinden. Denn mit dem neuen Feature können sich Nutzer:innen an den Verkaufsstart erinnern lassen.

Kündigt also eine Marke ein neues Produkt oder eine Limited Edition an, müssen Fans sich nicht mehr sorgen, den Verkauf und damit vielleicht sogar das jeweilige Produkt zu verpassen. Im Tweet des Verkäufers erscheint bei einer Produktankündigung dann die Schaltfläche „Remind me“. Klicken Nutzer:innen hierauf, werden sie am Tag des Verkaufsstarts daran erinnert.

Wer mehr über das angekündigte Produkt wissen will, kann auf den Tweet der Marke oder des Unternehmens klicken. Hier erscheint dann eine Übersicht mit dem Preis, der Beschreibung und Bildern des Artikels.

Ist die Zeit des Verkaufs gekommen, erhalten Nutzer:innen 15 Minuten vor dem Start und zum eigentlichen Verkaufsstart eine Erinnerung in ihren Benachrichtigungen. Hier erscheint dann ein weiterer Button, über den Interessierte das jeweilige Produkt auf der Website kaufen können.

Wo sind die „Product Drops“ bisher verfügbar?

Bislang können nur Nutzer:innen in den USA das neue Shopping-Feature testen. Und auch hier gibt es nochmal Einschränkungen. Denn die „Product Drops“ laufen bisher nur auf iOS-Geräten, die in englischer Sprache genutzt werden.

Zum Start der Testphase hat Twitter sogenannte „Managed Partner“ eingeladen. Bei ihnen können Nutzer:innen die Funktion testen. Dazu gehören Marken wie Dior, Fossil oder Lego.

Laut der Ankündigung werden die Partner demnächst erste „Product Drops“ anbieten. Dann können iOS-Nutzer:innen in den USA das Feature erstmals testen.

Twitter und seine Shopping-Bemühungen

Twitter experimentiert schon vergleichsweise lange an einer Shopping-Funktion für die eigene Plattform. Bereits im Jahr 2015 liefen erste Tests. Diese mussten jedoch für andere Entwicklungen erst einmal zurückgestellt werden.

Im Juli 2021 lief dann die erste Testphase für Twitter Shopping an. Denn inzwischen hatten auch Konkurrenzplattformen wie Instagram eine Shopping-Funktion in ihre Feeds integriert. Die Zeit war also reif, auch bei Twitter eine Möglichkeit fürs Online-Shopping anzubieten.

Seither experimentiert der Kurznachrichtendienst immer wieder mit verschiedenen Funktionen. Ob Live-Shopping in Kooperation mit Walmart oder Twitter Shops, bei denen Marken und Unternehmen ganze Kollektionen mit bis zu 50 Produkten veröffentlichen können.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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