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Tesla schließt Büro in Kalifornien und entlässt Autopilot-Mitarbeiter

Fabian Peters
unsplash.com/ Paul Steuber

Berichten zufolge hat Tesla sein Büro im kalifornischen San Mateo geschlossen und 200 Autopilot-Mitarbeiter:innen gekündigt. Damit will der E-Autobauer offenbar Kosten reduzieren, nachdem CEO Elon Musk ankündigte, insgesamt rund 3,5 Prozent der gesamten Belegschaft zu entlassen.

Erst kürzlich kündigte Tesla-CEO Elon Musk an, dass er rund 3,5 Prozent der gesamten Belegschaft entlassen wolle. Nun lässt der E-Autobauer offenbar Taten folgen. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Tesla laut einem Insider sein Büro in San Mateo in Kalifornien geschlossen und 200 Angestellte entlassen.

Tesla entlässt Autopilot-Mitarbeiter und schließt Büro in San Mateo

Sie alle hätten demnach am Autopiloten des Unternehmens gearbeitet. Bei den meisten Betroffenen handle es sich außerdem um stundenweise Beschäftigte. Mit dem Schritt will Tesla offenbar seine Kosten senken. Einige Angestellte des Büros in San Mateo müssten wiederum in ein Büro nach Palo Alto umziehen.

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Die meisten wurden jedoch entlassen. Während das Office in Palo Alto erst im vergangenen Monat eröffnet wurde, lief der Mietvertrag in San Mateo aus. Ein Tesla-Mitarbeiter äußerte gegenüber Reuters, dass die Betroffenen geschockt seien und überrumpelt wurden: „Es war definitiv eine Art Betäubung“. Weitere Angestellte bestätigten ihre Kündigung derweil via LinkedIn.

Lockdown in Shanghai beeinträchtigt Produktion

Raj Rajkumar, Professor für Elektrotechnik und Computertechnik an der Carnegie Mellon University, sagte dazu, dass sich Tesla eindeutig in einem Modus befinde, um Kosten zu senken. Er ergänzte:

Dieser (Personalabbau) deutet wahrscheinlich darauf hin, dass das 2. Quartal 2022 aufgrund des Stillstands in Shanghai, der Rohstoffkosten und der Probleme in der Lieferkette ziemlich hart für das Unternehmen war.

Ein Lockdown und Corona-Maßnahmen haben wiederum die dortige Produktion des E-Autobauers beeinträchtigt. Musk äußerte kürzlich außerdem, dass die neuen Gigafactorys in Texas und Grünheide aufgrund von Lieferengpässen aktuell „Geldverbrennungsanlagen“ seien.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).