Twitter, Elon Musk, Twitter-Deal, Twitter-Belegschaft, Twitter-Deal von Elon Musk, Twitter-Übernahme, Twitter-Prozess

Fake-Accounts: Platzt der Twitter-Deal von Elon Musk?

Maria Gramsch
Pixabay.com / IJRO

Anzeige

Seit einiger Zeit nun schon stehen Fake-Accounts dem Twitter-Deal von Elon Musk im Weg. Nun könnte die 44 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme tatsächlich platzen.

Es ist ein nicht enden wollendes Hin und Her: Erst kündigt Elon Musk großspurig an, Twitter für 44 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Dann droht er immer wieder damit, den Deal platzen zu lassen.

Als Grund dafür sieht Musk vor allem die Zahl der Fake-Accounts auf dem Kurznachrichtendienst an. Denn seiner Meinung nach stimmen die von Twitter herausgegebenen Zahlen nicht mit den tatsächlichen überein.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Erst Anfang Juni hat Twitter sich dann entschieden, Musk Zugriff auf die internen Zahlen zu gewähren. Und genau das könnte nun laut einem Bericht der Washington Post dazu führen, dass der Twitter-Deal von Elon Musk tatsächlich noch gekippt wird.

Steht der Twitter-Deal von Elon Musk vor dem Aus?

Die Washington Post beruft sich in ihrem Artikel auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach sei die Twitter-Übernahme durch Elon Musk „ernsthaft gefährdet“. Denn laut den Insidern seien die Twitter-Zahlen über Fake-Konten nicht überprüfbar.

Im Zuge dessen habe das Team von Elon Musk auch Gespräche über die Finanzierung des 44 Milliarden US-Dollar schweren Deals abgebrochen. Die Gespräche mit den Investor:innen hätten sich bereits „in den letzten Wochen abgekühlt“.

Einer der Insider hält es laut dm WaPo-Bericht für sehr wahrscheinlich, dass „Musks Team bald einen Richtungswechsel vornehmen werde“. In welche Richtung es dabei genau gehen würde, sei jedoch nicht bekannt.

Sind Spam-Konten der einzige Grund für Musks möglichen Rückzug?

Doch nicht nur die Fake-Accounts bei Twitter könnten der Grund dafür sein, warum Elon Musk sich von seinem Deal zurückziehen möchte. Denn auch der Aktienkurs des Unternehmens könnte Musk Sorge bereiten.

Dieser ist seit der Bekanntgabe des Deals in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar immer weiter gesunken. Sein Hadern erweckt also auch den Eindruck, dass er nicht zu viel für den Kurznachrichtendienst bezahlen möchte.

Kann Musk einfach so von seinem Deal zurücktreten?

Seit Anfang an macht die Diskussion über die Zahl der Fake-Accounts bei Twitter eher den Eindruck als suche Musk eine Ausrede, um den Preis zu drücken oder den Deal ganz platzen zu lassen.

Die Frage ist jedoch, ob die Spam-Konten dafür überhaupt ausreichen würden. Denn eine Fusionsvereinbarung wurde bereits geschlossen. Und diese könne laut der Washington Post nur gelöst werden, wenn sich „größere Auswirkungen auf das Geschäft von Twitter ergeben“.

Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass die Zahl der Fake-Accounts diesen Sachverhalt erfüllt. Davon müsste Elon Musk erst einmal einen Richter überzeugen.

Sollte ihm das gelingen, müsste er dennoch eine Milliarde US-Dollar Vertragsstrafe zahlen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.