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Vertragsbruch: Twitter reicht Klage gegen Elon Musk ein

Fabian Peters
unsplash.com/ Ravi Sharma

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Twitter hat Klage gegen Elon Musk eingereicht. Damit reagiert der Kurznachrichtendienst auf den Rückzug Musks vom Kaufvertrag für das Unternehmen. Der Tesla-CEO will die vereinbarten 44 Milliarden US-Dollar nicht zahlen, weil Twitter gegen Vereinbarungen verstoßen habe. 

Tesla-CEO Elon Musk drohte bereits mehrfach damit, sich von der geplanten Twitter-Übernahme zurückzuziehen. Kürzlich ließ er den Deal dann platzen. Laut Musk habe Twitter gegen mehrere Vereinbarungen verstoßen.

Musks Anwälte erklärten in einem Schreiben wiederum, dass der Kurznachrichtendienst es versäumt oder sich geweigert habe, auf Anfragen zu Fake- oder Spam-Accounts zu reagieren. Bret Taylor, Vorstandsvorsitzender des US-Konzerns, kündigte daraufhin rechtliche Schritte an.

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„Heuchelei“: Twitter will Elon Musk vor Gericht zum Kauf zwingen

Nun sieht sich Elon Musk mit den juristischen Konsequenzen konfrontiert. Denn Twitter hat Klage wegen Vertragsbruch eingereicht. Der Kurznachrichtendienst will ihn damit gerichtlich dazu zwingen, den Kaufvertrag einzuhalten.

Das geht aus einer 60-seitigen Klageschrift hervor, die das Unternehmen an einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht hat. Die Anwälte des US-Konzerns bezeichnen Musks Begründung für seinen Rücktritt derweil als „Heuchelei“. Weiter heißt es:

Musk glaubt offenbar, dass es ihm – im Gegensatz zu jeder anderen Partei, die dem Delaware-Vertragsrecht unterliegt – freisteht, seine Meinung zu ändern, das Unternehmen zu ruinieren, seinen Betrieb zu stören, den Wert für die Aktionäre zu zerstören und zu gehen

So geht es jetzt weiter

Laut den Anwälten habe das Unternehmen aufgrund der Verstöße des Tesla-CEO bereits „irreparablen Schaden erlitten und wird weiter irreparablen Schaden erleiden“. Sie fordern deshalb, dass Musk den Kaufvertrag einhält und die vereinbarten 54,20 Dollar pro Twitter-Aktie zahlt.

Die Klage stellt derweil eine der größten juristischen Auseinandersetzungen in der Geschichte der Wall Street dar. Mit Elon Musk ist zudem einer der schillerndsten Unternehmer der Welt an dem Fall beteiligt.

Das Gericht in Delaware muss nun darüber entscheiden, ob Musks Rückzugs rechtens ist oder nicht. Eine eindeutige Prognose erscheint aber kompliziert, denn: mögliche Szenarien gibt es viele.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).