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Kostenloses Streaming: Amazon Freevee startet in Deutschland

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Amazon Freevee
geschrieben von Maria Gramsch

Amazon Freevee startet offiziell in Deutschland. Damit eröffnet der US-Konzern sich den Weg in eine neue Streaming-Ära ohne Abo, aber dafür mit Werbung.

Das schöne am Streamen von Filmen und Serien ist doch, dass sie wann und wo man will verfügbar sind und man während des Schauens nicht von nerviger Werbung unterbrochen wird.

Doch durch die Vielzahl von Streaminganbietern, die es inzwischen auf dem Markt gibt, können die diversen Abos schnell ins Geld gehen.

Amazon will dem nun etwas entgegensetzen und startet den kostenfreien, dafür aber werbebasierten Streamingdienst Amazon Freevee in Deutschland.

Was hat Amazon Freevee zu bieten?

Bereits Mitte April hatte Amazon den Start seines neuen Streamingangebots angekündigt. Nach dem Start in Großbritannien im vergangenen Jahr ist nun auch Deutschland als zweiter internationaler Markt an der Reihe.

Amazon will seinen Kund:innen mit Freevee „eine Premium-Auswahl an Filmen und Serienepisoden ohne zusätzliche Kosten“ bieten. Einziges Manko: Dafür müssen die Nutzer:innen Werbeeinspieler verkraften.

Inhaltlich will Amazon mit seinen Freevee Originals punkten. Das Angebot soll aber auch durch beliebte Filme und Serien, wie unter anderem „2 Broke Girls“ ergänzt werden.

Außerdem können Nutzer:innen auf thematisch programmierten lineare Live-Kanäle zugreifen. Darunter finden sich unter anderem BBC Food, BBC Travel, BBC History oder X-Factor: Das Unfassbare.

Wie kann man auf Amazon Freevee zugreifen?

Der neue werbebasierte Streamingdienst aus dem Hause Amazon ist über die Prime Video App oder die Amazon-Website erreichbar. In den kommenden Tagen soll außerdem noch eine eigenständige App für Fire TV verfügbar werden.

Für die Nutzung des werbebasierten Streamingdienstes ist es dabei unerheblich, ob Kund:innen über eine Prime-Mitgliedschaft verfügen. Bei Prime Video sind die Freevee-Inhalte über einen eigenen Menüpunkt erreichbar.

Was erhofft sich Amazon von dem neuen Streamingdienst?

Der Streamingdienst konnte sich in den USA und in Großbritannien „schnell durch eine Mischung aus exklusiven Originals von Amazon Studios und sehr gefragten Filmen und Serien“ von der Konkurrenz bei kostenlosem Streaming abheben, erklären Lauren Anderson und Ryan Pirozzi, Co-Heads of Content and Programming bei Amazon Freevee.

Um das Angebot in Deutschland zu etablieren wolle der Dienst „ein wachsendes Angebot an sehr attraktiven Inhalten und ein personalisiertes Streaming-Erlebnis“ auffahren.

Christian Hoeweler, Deutschland-Chef des neuen Streamingdienstes, geht davon aus, dass die Zuschauer:innen in Deutschland angenehm „von dem hochwertigen, kostenlosen Programm“ überrascht sein werden.

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mittwald

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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