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Aus Sky Ticket wird WOW: Das steckt hinter dem Streaming-Relaunch

Sky Ticket, Wow, Streaming
Sky Deutschland
geschrieben von André Gabriel

Sky modelliert sein hauseigenes Streamingportal um und gibt dem Dienst sogar einen neuen Namen: Denn Sky Ticket heißt jetzt WOW. Das Programm soll vielfältig sein und vor allem Sport- sowie Film- und Serien-Fans begeistern. Ein Überblick.

„Streaming war noch nie so WOW“ lautet der neue Claim. Damit promotet Sky eine interne Neuausrichtung, denn aus Sky Ticket wurde WOW. Zugegeben, der frische Name ist knackiger, moderner und einprägsamer. Kann der strategische Move Sky dabei helfen, sich im umkämpften Streaming-Markt besser zu positionieren?

Aus Sky Ticket wird WOW

Am 13. Juni 2022 soll eine deutschlandweite Kampagne starten, um den Sky-Ticket-Relaunch zu bewerben. Zuständig ist die hauseigene Marketingagentur, die eine „frische, strahlende neue Marke“ kreieren will, wie Sarah Jennings laut Meedia erklärt. Jennings fungiert als Senior Vice President bei Sky Ticket.

Es heißt, das Rebranding beziehe sich zunächst nur auf den deutschen Markt. Viel verändern wird sich zu Beginn aber nicht, denn WOW soll sich gut in die bekannte Sky-Ticket-Welt einfügen.

Das WOW-Programm

Sky verspricht sich und seinen Kund:innen etliche WOW-Momente. Kai Schmidt-Merz, bei Sky Deutschland als Senior Vice President Content Products & Consumer Engagement tätig, beschreibt es folgendermaßen: „WOW ist einzigartig, weil wir fantastischen fiktionalen Content und Sportcontent verbinden.“ So grenzt sich WOW von Netflix und Co. ab.

Das Sportprogramm ist wahrlich ein treffsicheres Argument. Allein diese renommierten Wettbewerbe können WOW-Nutzer:innen sehen – auch als lineare Livestreams:

  • 1. Fußballbundesliga
  • 2. Fußballbundesliga
  • DFB-Pokal
  • Premier League
  • Handballbundesliga
  • Formel 1
  • Wimbledon

Darüber hinaus bietet WOW verschiedene Sky-Produktionen wie „Babylon Berlin“, „Das Boot“ und die Reality-Serie „Diese Ochsenknechts“. Weitere, neue Originals sind geplant.

Hinzu kommen HBO-Formate wie „Game of Thrones“, Peacock-Inhalte (Streamingportal von NBC Universal) und Blockbuster, die WOW schon früh nach ihrem Kino-Release zeigt.

So viel kostet das WOW-Abo

Es gibt mehrere WOW-Abonnements – wie schon zuvor bei Sky Ticket:

  • Nur Serien: monatlich 7,99 Euro (befristet)
  • Filme und Serien: monatlich 9,98 Euro (befristet)
  • Sport: monatlich 24,99 Euro, jährlich 29,99 Euro

Bei den Entertainment-Abos handelt es sich dabei um exklusive Startangebote, die bis zum 31. Juli 2022 laufen und eine Preisgarantie bis zur Kündigung haben sollen. Danach kosten die Abos 9,99 Euro und 14,98 Euro.

Wer schon ein Sky-Ticket-Abo hat, muss nichts weiter tun – die Umwandlung zu WOW erfolgt automatisch und der Zugang bleibt bestehen.

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Über den Autor

André Gabriel

André Gabriel schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Als freier Autor und Lektor arbeitet er mit verschiedenen Magazinen, Unternehmen und Privatpersonen zusammen. So entstehen journalistische Artikel, Ratgeber, Rezensionen und andere Texte – spezialisiert auf Entertainment, Digitalisierung, Freizeit und Ernährung. Nach dem Germanistik-Studium begann er als Online-Redakteur und entwickelte sich vor der Selbständigkeit zum Head of Content.

1 Kommentar

  • Aus Marketingsicht sind solche Erklärungen, wie vom Marketingteam hier im Text, super scheinheilig. Beschäftigt man sich etwas mit dem Produkt, erkennt jeder Laie, dass Sky durch die Unfähigkeit ein Streamingprogramm mit stabiler Bild- & Tonqualität anzubieten, gezwungen war ein Rebranding durchzuführen. Dadurch wird die Hoffnung erzeugt, dass es jetzt einen kompletten Neustart des Angebots startet, bei dem nicht die Streamingqualität bewusst gering gehalten wird, damit mehr Menschen zu den herkömmlichen Sky-Receiver Deals greifen, woran Sky mehr verdient.

    Alleine durch eine Änderung des Namens wird das aber wohl nicht möglich werden. Ich bin gespannt ob im Zuge dessen auch neue Technologie eingesetzt wird, oder ob man hofft durch einen neuen Namen bessere PR zu erhalten. Mein Gefühl tendiert zu letzterem.

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