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Snapchat will 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen

Fabian Peters
unsplash.com/ Thought Catalog

Berichten zufolge plant Snapchat-Mutterkonzern Snap die Entlassung von 20 Prozent seiner Mitarbeiter. Mehr als 1.000 von insgesamt über 6.000 Angestellten müssen demnach das Unternehmen verlassen. Die Snap-Aktie brach in diesem Jahr um fast 80 Prozent ein. 

Snap plant offenbar seit einigen Wochen die Entlassung von zahlreichen Mitarbeitern. Wie das Tech-Magazin The Verge unter Berufung auf Insider berichtet, müssen rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft das Unternehmen verlassen.

Demnach will Snap am 31. August 2022 mit den Entlassungen beginnen. Insgesamt seien mehr als 1.000 von insgesamt über 6.000 Mitarbeitern betroffen. Einige Abteilungen treffe es dabei wiederum härter als andere.

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Snapchat: Umstrukturierung und Massenentlassung

Dem Vernehmen nach ist beispielsweise das Team, das Entwicklern die Möglichkeit bietet, innerhalb von Snapchat Mini-Apps und Spiele zu erstellen, am stärksten betroffen. Auch bei der Social-Media-App Zenly, die Snap im Jahr 2017 übernommen hatte, soll es tiefe Einschnitte geben.

Außerdem will das Unternehmen seine Hardware-Abteilung, die unter anderem für die AR-Brille Spectacles und die mittlerweile eingestellte Kameradrohne Pixy zuständig ist, verkleinern. Der Anzeigenservice von Snap soll wiederum umstrukturiert werden. Snapchat äußerte sich zunächst nicht zu den Entlassungen.

Entlassungen kommen wenig überraschend

Auch wenn der Umfang der geplanten Entlassungen bei Snapchat erheblich ist, kommt der Schritt nur wenig überraschend. Das Unternehmen kündigte beispielsweise bereits im Mai 2022 an, Neueinstellungen auszusetzen und Kosten reduzieren zu wollen. Der Kurs der Snap-Aktie brach im Laufe des Jahres wiederum um fast 80 Prozent ein.

Aufgrund der enttäuschenden Zahlen im zweiten Quartal, sah sich Snap zudem nicht in der Lage eine Prognose für das dritte Quartal abzugeben. Nachdem das Unternehmen zu Beginn der Pandemie noch massiv Personal eingestellt hatte, werden Snap nun unter anderem die Rezessionsängste und Apples Entscheidung beim App-Tracking in iOS-Apps zum Verhängnis.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).