Magnesium-Zement, Zement, CO2

Dank Magnesium-Zusatz: Neuartiger Zement kann CO2 absorbieren

Felix Baumann
Anaya Katlego

Forschende haben einen nachhaltigen Zement entwickelt, der mehr CO2 absorbieren kann, als er bei der Produktion verbraucht. Dafür kommt Magnesium als Zusatzstoff zum Einsatz. 

In den vergangenen Jahren zeigte sich der immense Einfluss der Baubranche auf den Klimawandel. Etwa ein Viertel aller Emissionen gehen auf den Sektor zurück. In diesem Bereich eröffnet sich also eine große Chance, um Treibhausgas zu reduzieren.

Denn eine wachsende Weltbevölkerung muss den Klimawandel in diesem Zusammenhang keineswegs beschleunigen. Handeln wir bereits jetzt, dann lassen sich sogar Emissionen einsparen. Ein neuer Ansatz zeigt wiederum vielversprechende erste Ergebnisse auf.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Magnesium-Ionen, die reichlich in Meerwasser vorkommen, werden möglicherweise bald zu Zement umgewandelt. Möglich macht das ein Herstellungsprozess, der zwar die gleiche Menge an Energie wie herkömmlicher Zement benötigt, im Endresultat aber der Umwelt aber mehr CO2 entzieht.

Magnesium-Zement bindet CO2 während der Herstellung

Aber wie kann der Prozess klimanegativ sein? Möglich macht das die Struktur der Magnesium-Ionen. Einerseits entziehen diese unserer Umwelt bereits in der Natur CO2. Damit aus den Ionen der Magnesium-Zement entsteht, muss dieser andererseits mit CO2 reagieren. So wird das Treibhausgas bereits während der Produktion absorbiert.

Die Stabilität des Zements ist dabei bereits nach zwei Tagen gewährleistet. Ein Hindernis gibt es aber noch: Der neuartige Material ist nicht so belastbar, wie der gängige Portland-Zement. Ein Einsatz ist also zunächst nur auf Fußgängerwegen oder bei Zäunen möglich.

Magnesium-Zement kann Baubranche nachhaltiger gestalten

Doch jedes Gramm CO2, das eingespart wird, kann einen großen Unterschied machen. Gerade in der Baubranche ist ein Wandel wichtiger denn je. Denn mit der Zunahme an Menschen in den Ballungsräumen, benötig es vor allem auch neue Straßen, Wege und Gebäude.

Die Idee scheint dabei gerade aufgrund ihrer Einfachheit und der ausreichenden Verfügbarkeit von Meerwasser attraktiv. Vielleicht laufen wir also schon in absehbarer Zeit auf einem Fußweg, der aus nachhaltigem Magnesium-Zement besteht.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,2 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Mitarbeiter Kommunikation – PR / Conten...
HFM Managementgesellschaft für Ha... in Frankfurt am...
Digital Redakteur & Content Creator (m/w/...
Christliches Jugenddorfwerk Deuts... in Ebersbach a....
Social Media Manager (m/w/d) Detmold
AÜG NETZWERK Human Resources GmbH in Detmold
Social Media Manager (m/w/d) – Social M...
NOWEDA Apothekergenossenschaft eG in 45143 Essen
Praktikum Social Media – München
Little Dot Studios in München
Praktikum Social Media Cutter (m/w/d) Standor...
Little Dot Studios in München
Senior Projektmanager / Project Manager Digit...
Vogel Corporate Media GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.