Künstliches Blatt, Kraftstoffe

Dieses künstliche Blatt entzieht der Umwelt CO2 und produziert Kraftstoff

Felix Baumann
Cambridge Universität

Forschende der Cambridge Universität haben ein künstliches Blatt entwickelt, das Kraftstoffe aus CO2 und Wasserstoff produzieren kann. Es könnte einen wesentlich Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel darstellen. 

So negativ die jüngsten Meldungen zum Klimawandel auch waren, so viel Hoffnung gibt es auch. Denn noch haben wir den Kampf gegen die Erderwärmung nicht verloren. Fast täglich drängen neue Ideen zur Lösung des Problems auf den Markt. Sogenannte Lumobags verzögern etwa möglicherweise den Klimawandel.

Wellenkraftwerke speisen zuverlässig und durchgehend grüne Energie ins Netz ein. Das Potenzial dieser Ideen ist dabei noch lange nicht erschöpft.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Forschende der Cambridge Universität entwickelten nun wiederum künstliche Blätter, die wie Seerosen auf dem Wasser treiben. Allerdings sehen die nicht nur natürlich aus, sondern generieren zusätzlich nachhaltige Kraftstoffe aus Wasser und Sonnenlicht. Die Inspiration hierzu stammt wiederum aus der Natur, denn die Forschenden kopierten Teile der Photosynthese.

Die Technologie könnte eines Tages die Schifffahrt dekarbonisieren

Die Wissenschaftler testeten im Jahr 2019 dazu eine erste Version der Blätter auf dem eigenen Campus-Fluss. Damals war die Technologie noch relativ unpraktikabel und instabil. Es konnten aber bereits Fortschritte erzielt werden. Aus Sonnenlicht, CO2 und Wasser entstand Synthesegas. Das verwendet die Industrie beispielsweise, um verschiedene Chemikalien und Apothekenprodukte herzustellen.

Die neue Version des Blattes stellt dabei einen echten Fortschritt dar. Sie ist kostengünstig, leicht und nimmt keinen Platz an Land in Anspruch. Gerade die Schifffahrt würde von einer breiten Skalierung profitieren. Denn die von dem Blatt erzeugten Kraftstoffe helfen möglicherweise bei der Dekarbonisierung der Industrie.

Künstliches Blatt erzeugt Kraftstoffe aus Wasser und C2

In Häfen, auf stark befahrenen Wasserstraßen oder auf hoher See kann das Blatt CO2 und andere Abfallprodukte dabei in wertvolles Gas Umwandel. Möglich machen das Metalloxide, die eine Perowskit-Zelle umfassen. Diese Konstruktion setzten die Forschenden auf flexible Metall- und Plastik-Folien. Wie bei Solaranlagen verfügt Perowskit auch hier über großes Potenzial.

Zudem sind zwei Einsatzszenarien möglich: Das Blatt wandelt Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff um oder es produziert aus CO2 das oben angesprochene Synthesegas. Auf die eine oder andere Weise kann die Technologie in naher Zukunft einen signifikanten Einfluss im Kampf gegen den Klimawandel haben.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager – Employer Brandin...
THM GmbH in Leinefelde-Worbis
Referent/in Öffentlichkeitsarbeit & Socia...
Stiftung St. Zeno Kirchseeon in Kirchseeon
Praktikant / Werkstudent im Bereich Social Me...
WESTFLEISCH SCE mbH in Münster
Online-Marketingmanager (m/w/d) mit Social Media
Ernst Klett Sprachen GmbH in Stuttgart
Teamleiter (m/w/d) Customer Engagement / Soci...
BBBank eG in Karlsruhe
Student:in Social Media & Content Marketi...
FOND OF GmbH in Köln
Digital Campaign Manager/in (m/w/d)
Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH in Berlin
Marketing and Social Media Manager (m/w/d)
ISB GmbH in Linkenheim, Karlsruhe
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.