Social Media Technologie

Edit-Button: Twitter lässt nur bis zu fünf Änderungen zu

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Screenshot Twitter
geschrieben von Maria Gramsch

Vor rund einer Woche hat Twitter die erste Testphase für den Edit-Button angekündigt. Doch die neue Funktion wird es den Nutzer:innen nicht erlauben, Ihre Tweets uneingeschränkt zu bearbeiten.

Bereits vor einigen Monaten hat Twitter die Bemühungen um einen Edit-Button angekündigt. Doch der Tweet „Wir arbeiten an einem Edit-Button“ hat bei Nutzer:innen gemischte Gefühle ausgelöst.

Das lag aber vor allem daran, dass der Tweet des offiziellen Twitter-Accounts ausgerechnet am 1. April abgesendet wurde.


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Der Edit-Button ist die wohl lang ersehnteste Funktion bei Twitter überhaupt. Anfang September ließ der Kurznachrichtendienst dann verlauten, dass die erste Testphase für die neue Funktion gestartet ist.

Doch wie TechCrunch nun berichtet, wird der Edit-Button den Twitter-Nutzer:innen nicht die unbegrenzte Bearbeitungsfreiheit bringen, die sie vielleicht erwartet haben.

Der Edit-Button und seine Grenzen

Bisher war bereits bekannt, dass Nutzer:innen bei Twitter ihre Tweets bis zu 30 Minuten nach der Veröffentlichung bearbeiten können. Doch Twitter beschränkt auch die Zahl der Änderungen.

Denn innerhalb der vorgegebenen Zeit können Nutzer:innen ihre Tweets nur fünfmal ändern. Das dürfte für die Korrektur von Tippfehlern vermutlich durchaus ausreichen.

Wahrscheinlich ist, dass sich der Kurznachrichtendienst mit dieser Begrenzung vor Missbrauch schützen will. Denn Expert:innen hatten nach Bekanntgabe der neuen Funktion kritisiert, dass sie für die Verbreitung von Fake News missbraucht werden könnte.

Twitter erklärte dazu gegenüber TechCrunch, es beobachte derzeit das Nutzerverhalten. Die Anzahl der möglichen Bearbeitungen in den 30 Minuten nach Veröffentlichung könne sich auch noch einmal ändern.

Wer kann derzeit seine Tweets bearbeiten?

Der Edit-Button ist aktuell nur für einen kleinen Kreis von Abonnent:innen des kostenpflichtigen Twitter Blue verfügbar. Die erste Testphase läuft in Neuseeland, wie TechCrunch schreibt.

In einem weiteren Schritt der Testphase will Twitter den Edit-Button dann auch für Abonnent:innen in Australien, Kanada und den USA freischalten. Jedoch könnte dies noch eine Weile dauern, dann Twitter wolle zunächst mehr Informationen über das Nutzungsverhalten der neuen Funktion sammeln.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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