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Twitter Circle: Tweets für ausgewählte User nun weltweit möglich

Twitter, Twitter Circle
Twitter
geschrieben von Maria Gramsch

Tweets müssen künftig nicht mehr in die ganze Welt hinaus verschickt werden. Denn mit dem neuen Feature Twitter Circle ermöglicht der Kurznachrichtendienst nun weltweit zielgruppenbasierte Tweets für ausgewählte User. 

Erst Anfang Mai 2022 hat Twitter seine Testphase für das neue Feature Twitter Circle eingeläutet. Nun startet die Funktion weltweit, wie der Kurznachrichtendienst verlauten ließ.

Twitter Circle startet weltweit

Wer etwas bei Twitter postet, musste bisher immer davon ausgehen, dass die ganze Welt mitlesen kann. Doch damit ist nun Schluss.

Denn mit Twitter Circle startet der Kurznachrichtendienst ein Feature, bei dem User ihre Tweets auch nur für kleinere Gruppen verfügbar machen können.

Twitter will damit mehr Flexibilität für seine Nutzer:innen schaffen. Außerdem will die Plattform so „potenziellen Belästigungen oder ungewünschter Aufmerksamkeit“ entgegenwirken.

Wie funktioniert Twitter Circle?

Bei Twitter Circle handelt es sich also um Tweets, die nur für einen bestimmten Personenkreis gedacht sind. Das soll laut Twitter „intimere Unterhaltungen“ ermöglichen.

Wird ein Tweet verfasst, können Nutzer:innen künftig wählen, ob sie diesen an einen persönlichen Circle oder ihre komplette Follower-Liste senden wollen.

Ein Circle kann dabei aus bis zu 150 Accounts bestehen. Die Listen können Nutzer:innen jederzeit individuell anpassen, ohne dass die Personen im Circle darüber informiert werden.

Ist man nun Teil eines solchen Circles, sieht man dies an einem grünen Button unter dem entsprechenden Tweet. Die Integrierten Nutzer:innen können dann zwar mit dem jeweiligen Tweet interagieren, ihn aber nicht retteten oder teilen.

Überwältigende Resonanz in der Testphase

Nachdem die Funktion im Jahr 2021 erstmals vorgestellt wurde, war die Resonanz „überwältigend“, wie das Unternehmen schreibt. Die Funktion sei eine der am häufigsten nachgefragten.

Das Feature sei daher vor allem für Menschen, die sich so beim Tweeten wohler fühlen. Auch könne so der Bedarf an alternativen oder Zweitaccoounts vermieden werden.

„Wie in jeder Kommunikation kann es manchmal notwendig sein, eine Auswahl zu treffen, wer die eigenen Tweets sehen kann“, erklärt Jolanta Baboulidis, Country Director von Twitter Deutschland. Diese Anlässe seien meist situativ, weshalb Anpassungen schnell verfügbar sein müssten.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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