Technologie Wirtschaft

IT-Jobs: Nachfrage nach Digitalprofis sinkt um zehn Prozent

IT-Jobs, Arbeit, Arbeitssuche, Digital, IT, Internet, KI, Künstliche Intelligenz
unsplash.com/Charlesdeluvio
geschrieben von Beatrice Bode

Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie ist die Anzahl der ausgeschriebenen IT-Jobs gesunken. Das betrifft vor allem die Bereiche Onlinemarketing und E-Commerce.

Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Menge an verfügbaren IT-Jobs zurückgegangen. Wie das Handelsblatt berichtet, ist die Nachfrage nach Digital-Profis um etwa zehn Prozent gesunken.

Dabei beruft sich die Wirtschaftszeitung auf den digitalen Job-Monitor. Die Berliner Indexgruppe habe alle ausgeschriebenen Stellen in relevanten Stellenbörsen sowie 40.000 Websites nach den entsprechenden Berufsprofilen durchsucht.


Neue Stellenangebote

Werkstudent:in Social Media Performance (m/w/d)
Bayernwerk AG in Regensburg
Social Media Manager (m/w/d)
Waldhausen GmbH & Co. KG in Köln
Werkstudent Kommunikation & Social Media (m/w/d) – befristet für 2 Jahre
Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG - apoBank in Düsseldorf

Alle Stellenanzeigen


Anzahl der IT-Jobs sinkt zum ersten Mal seit zwei Jahren

Seit 2020 stieg die Nachfrage nach IT-Profis vor allem in den Bereichen Cloud-Computing, Online-Marketing sowie E-Commerce stark an. Und auch Experten für Künstliche Intelligenz, Big Data und Fintech waren neben anderen Schwerpunkten sehr gefragt.

Besonders das Online-Marketing sowie E-Commerce betrifft nun die sinkende Nachfrage. Darüber hinaus ebbt auch das Interesse an Hightech-Qualifikationen im Vergleich zum Jahresbeginn ab.

Grund für den Rückgang der verfügbaren IT-Jobs sei die steigende Rezessionsgefahr für Wachstums-und Innovationsprojekte, die keinen schnellen Return on Invest garantieren.

Experten mahnen zur Weitsicht

Trotz des Rückgangs angebotener IT-Jobs gibt vor allem die Debatte um die Nachhaltigkeit von Unternehmen Hoffnung darauf, dass sich der Arbeitsmarkt im digitalen Bereich wieder erholt.

Denn rund 28 Prozent aller Betriebe würden inzwischen auf eine digitale Messung ihrer Kohlendioxid-Emissionen setzen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu überprüfen.

Und auch Professor für Wirtschaftsinformation an der TU Darmstadt, Peter Buxmann, hält es für einen Fehler, jetzt bei Investitionen in Künstliche Intelligenz auf die Bremse zu treten.

Viele Beispiele aus der Praxis zeigen, dass KI die Effizienz in vielen Unternehmen erhöht, Emissionen reduziert und allgemein Führungskräften hilft, bessere Entscheidungen zu treffen.

In all diesen Einsatzbereichen könnte es also künftig zu einer verstärkten Nachfrage nach Fachleuten kommen und die Anzahl der IT-Jobs wieder in die Höhe treiben.

Auch interessant: 

 

Werbung

Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist freie Autorin und Videografin. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.

Kommentieren