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TikTok verbietet politische Werbung, um Desinformation vorzubeugen

Fabian Peters
Unsplash.com/ Eyestetix Studio

TikTok schränkt die Werbeoptionen für politische Accounts ein. Das geht aus einer Aktualisierung der Richtlinien der Plattform hervor. Entsprechende User dürfen demnach künftig weder Geld einnehmen noch ausgeben. Die Videoplattform möchte so vor allem Falschinformationen vorbeugen.

Neben Inhalten aus dem alltäglichen Leben kursieren auf TikTok auch politische Inhalte. Um Falschinformationen vorzubeugen, hat die Plattform nun seine Richtlinien aktualisiert. Das geht aus einem offiziellen Blogbeitrag des Unternehmens hervor.

Demnach können politische Accounts künftig weder Werbung schalten, noch die Monetarisierungsoptionen auf der Plattform nutzen. Das heißt, dass sie weder Geld einnehmen noch ausgeben können. Ziel dabei sei es, aktiv gegen Fehlinformationen vorzugehen.

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TikTok verbietet politische Werbung

Sowohl Accounts von Regierungen, Politiker:innen und Parteien können auf TikTok künftig keine politische Werbung mehr schalten. Die Videoplattform will entsprechenden Usern außerdem den Zugang zu anderen Monetarisierungsoptionen verwehren.

Politische Accounts hätten laut TikTok jedoch die Möglichkeit, unter bestimmten Vorraussetzungen eine Ausnahme zu erwirken. Das gilt beispielsweise für das Bewerben von Förderkampagnen, wie es bei Beiträgen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie der Fall war. Nutzer:innen müssen dazu allerdings direkt mit TikTok in Kontakt treten.

Neue Richtlinien

TikTok geht bereits seit geraumer Zeit gegen politische Werbung vor. Wahlwerbung ist beispielsweise schon seit 2019 verboten. Allerdings hat die Plattform das Verbot nicht konsequent durchgesetzt. Die neuste Aktualisierung der Richtlinien dürfte wiederum eine Reaktion auf die anstehenden Zwischenwahlen in den USA sein.

Auf seiner Support-Seite gibt das Unternehmen außerdem weitere Details preis. Demnach untersagt TikTok es Politik-Accounts nicht nur politische Werbung zu schalten, sondern Werbung allgemein. Das gelte beispielsweise auch für ehemalige Staatsoberhäupter oder Mitglieder einer Königsfamilie.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).