Solarzelle Weltraum, Solarenergie, Weltraum, All, Solaranlage, selbstheilende solarzelle

Solarenergie: Erhalten wir bald Strom aus dem Weltraum?

Felix Baumann
LONGi Green Energy

Longi Green Energy, der weltweit größte Solaranlagen-Hersteller, will künftig Solarenergie im Weltraum produzieren. Dazu sollen Solaranlagen im All um die Erde kreisen. Die gewonnene Energie soll kabellos übertragen werden. 

Neben Wasser- und Windkraftanlagen haben sich Solaranlagen zu einem festen Bestandteil unseres Alltags entwickelt. Kein Wunder, denn die Sonne liefert theoretisch unendlich viel Energie. Doch ein Problem hat die Solarenergie nach wie vor. Der Wirkungsgrad der Anlagen liegt gerade einmal im Bereich um die 20 Prozent. Das könnte sich jedoch bald ändern.

Grund für den geringen Wirkungsgrad ist neben der Technologie auch der Umstand, dass nicht die komplette Energie auf den Panels landet. Auf dem Weg von der Sonne bis zum Erdboden geht bereits ein großer Teil verloren. Wie könnte man also eine deutlich bessere Ausbeute erzielen, wenn nicht mit Solarpanels im Weltraum?

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Solarenergie: Lomgi Green Energy sendet Solaranlagen in den Weltraum

Longii Green Energy, der weltweit größte Hersteller von Solaranlagen, hat genau das vor. Dazu möchte das Unternehmen in den kommenden Jahren einige Tests durchführen. Einerseits wäre da die technische Entsendung eines Moduls in den Weltraum. Andererseits geht es um Experimente auf der Erde, die die Lebensdauer der Solaranlagen im All aufzeigen sollen.

Die Generierung von Solarenergie ist auf der Erde zwar inzwischen relativ einfach. Im luftleeren Raum bieten sich im Gegensatz dazu jedoch nur selten Gelegenheiten. Dabei ist das Potenzial allerdings immens. Denn viele Satelliten nutzen schon heutzutage Solarmodule für den Betrieb.

Aber wie lässt sich die gewonnene Energie zurück auf die Erde schicken? Mikrowellen könnten hier eine Lösung sein. Die gewonnene Energie wird dabei in Mikrowellen umgewandelt, die das System anschließend auf die Erde schickt. Eine Empfangsstation nimmt die Mikrowellen dann wiederum auf und wandelt sie erneut in Energie um.

Solarenergie-Ausbeute aus dem Weltraum noch unklar

Wie erfolgreich das Projekt sein wird, müssen die Experimente zeigen. Zwar lässt sich heutzutage schon mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die Energieausbeute im Weltraum deutlich höher sein kann. Der Transport der Energie auf die Erde stellt jedoch eine Herausforderung dar.

Denn auch Mikrowellen verlieren mit zunehmender Distanz an Stärke. Der endgültige Wirkungsgrad wird sich also erst in der Praxis zeigen. Sollte die Zukunft von Solaranlagen im Weltraums liegen, so hätte der Ansatz einen weiteren entscheidenden Vorteil. Denn im All gibt es weder Tag noch Nacht. Die Module könnten durchgehend Energie generieren.

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Mitarbeiter*in (m/w/d) IT-Systemadministratio...
Ruhr-Universität Bochum in Bochum
Digital Marketing Manager (Paid Media) (m/f/d)
Frankfurt School of Finance & Man... in Frankfurt am...
Praktikant*in Employer Attraction & Talen...
Mercedes-Benz AG in Bremen
Content Creator (m/w/d)
DKMS Donor Center gGmbH in Köln
Social Media & Event Manager (w/m/d)
RP-Technik GmbH in Rodgau
Marketing Manager (m/w/d) mit Fokus Social Me...
Flebbe Services GmbH in Hamburg
Content Writer & Terminologist (m/w/d)
Arthrex GmbH in München
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.