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Meta Quest Pro: Meta präsentierte VR-Brille für sein Metaverse

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geschrieben von Maria Gramsch

Meta hat auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz „Connect“ eine neue VR-Brille vorgestellt. Mit der Meta Quest Pro will der US-Konzern vor allem Geschäftskunden in sein Metaverse locken. Allerdings soll die VR-Brille vorerst nicht nach Deutschland kommen. 

Metas diesjährige Entwicklerkonferenz Connect hat vor allem eine große Neuerung hervorgebracht: Die neue VR-Brille Meta Quest Pro. Das neue Gerät ist laut Meta „perfekt für die Arbeit“ und zielt vor allem auf Geschäftskunden ab.

Laut Mark Zuckerberg könne „VR ein sehr mächtiges Werkzeug für soziale Verbindungen“ sein. Die neue VR-Brille des Tech-Konzerns solle „mehr davon auch in den Arbeitskontext bringen“. Dabei sollen vor allem Architekt:innen, Ingenieur:innen, Bauunternehmer:innen und Designer:innen von dem neuen Gerät profitieren.

Es ist für Zusammenarbeit und Kreativität gemacht, und mit der eingebauten Mixed-Reality können Sie Dinge tun, die bisher nicht möglich waren.

Preis: Die Meta Quest Pro kostet rund 1.500 US-Dollar

Die neue VR-Brille, die mit einem stolzen Preis von rund 1.500 US-Dollar daher kommt, soll laut Meta Nutzer:innen helfen, „sich präsenter zu fühlen, auch wenn sie räumlich getrennt sind“.

In diesem Atemzug hat sich Meta außerdem mit Microsoft zusammengeschlossen. Denn das Softwareunternehmen will sein Konferenztool Teams auch ins Metaverse bringen. Meetings und Videokonferenzen sollen so vom klassischen Computer, aber auch mit der VR-Brille möglich sein.

Meta Quest Pro: Diese Neuerungen bietet die VR-Brille

Bessere Optik als beim Vorgänger

Verglichen mit dem Vorgängermodell Quest 2 hat die neue Quest Pro einiges mehr zu bieten. So hat Meta beispielsweise einen Prozessor verbaut, der mit 50 Prozent mehr Leistung vor allem die Optik stark verbessert hat.

Denn die Auflösung bei der neuen Meta Quest Pro ist viermal besser als beim Vorgänger. Aber auch die Helligkeit konnte so gesteigert werden.

Dazu trägt auch die Pancake-Optik bei, die 75 Prozent mehr Kontrast bietet als bei der Quest 2. So will Meta vor allem das Lesen von Dokumenten und E-Mails mit der Brille vereinfachen.

Die Pancake-Optik beeinflusst auch das Gewicht der VR-Brille. Denn bei dem neuen Modell konnte die Last besser verteilt werden und so lastet weniger Gewicht auf der Vorderseite der Brille.

Mimik und Gestik übertragen

Doch nicht nur die Sicht für Anwender:innen soll sich verbessern. Auch das Gesicht, das in der Brille steckt, steht mit der Meta Quest Pro verstärkt im Fokus. So soll es nicht nur Eye-Tracking geben, sondern auch die Gesichtsausdrücke aufgenommen werden.

Damit will Meta „Avatare in VR natürlicher aussehen“ lassen. Auch nonverbale Kommunikation kann die VR-Brille mit dem Tracking der Hände besser unterstützen.

Neues Design und neue Controller

Der VR-Brille hat Meta ein „schlankes und offenes Design“ verpasst. Für die Nutzer:innen bedeutet das eine verbesserte periphere Sicht, damit sie ihre Umwelt besser wahrnehmen können.

Die Controller werden künftig inklusive einer zusätzlichen Stiftspitze geliefert, um „natürliches Schreiben und Skizzieren“ zu ermöglichen – zum Beispiel auf einem Whiteboard.

Meta Quest Pro kommt vorerst nicht nach Deutschland

Doch für VR-Fans in Deutschland gibt es vorerst schlechte Nachrichten. Denn wie das Handelsblatt berichtet gibt es hierzulande einen Verkaufsstopp für die neue Meta-Brille.

Doch nicht nur die Meta Quest Pro ist von dem Verkaufsstopp betroffen. „Der Vertriebsstopp gilt aktuell für alle VR-Geräte, also auch für das neue Headset“, erklärt ein Meta-Sprecher gegenüber dem Handelsblatt.

Dieser gilt schon seit dem Jahr 2020 aufgrund eines Missbrauchsverfahrens vor dem Bundeskartellamt. Es wird bemängelt, dass ein Facebook-Account Voraussetzung für die Nutzung der VR-Brillen sind. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, wurde der Verkauf auch noch nicht wieder aufgenommen.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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