künstliches Holz, Holz Labor, Holz 3D-Drucker, MIT

Ohne einen Baum zu fällen: Forscher züchten künstliches Holz im Labor

Felix Baumann
MIT

Anzeige

Forscher:innen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben im Labor ein künstliches Holz aus pflanzlichen Zellen gezüchtet. Dafür mussten sie keinen einzigen Baum fällen. 

Im Kampf gegen den Klimawandel spielt vor allem die Abholzung der Wälder eine Rolle. Denn jeden Tag verschwinden weltweit riesige Waldflächen, die uns eigentlich vor Stürmen, Hitzewellen oder Dürreperioden schützen könnten. Häufig erfolgt die Abholzung als Folge der Nachfrage nach Papier, Latex oder Fleisch- und Sojaprodukten.

Wäre es da nicht praktisch, wenn sich die dazu notwendigen Rohstoffe direkt im Labor herstellen ließen? Das dachten sich offenbar auch Forscher:innen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und entwickelten kurzerhand ein künstliches Holz. Das Material lässt sich im Labor ausdrucken und besitzt ähnliche Eigenschaften wie natürliches Holz.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Künstliches Holz aus dem 3D-Drucker

Damit veröffentlichten die Wissenschaftler:innen wohl eines der interessantesten Projekte des Jahres. Denn seit dem Beginn der menschlichen Zivilisation verschwanden bereits rund 46 Prozent aller Waldflächen auf dem Planeten.

Mit dem neuen Ansatz lassen sich derweil beliebig große Formen an Holzstrukturen ausdrucken. Basis dafür bilden pflanzliche Zellen mit dem Namen „Zinnia elegans“. Diese haben die Forscher:innen im Labor  gezüchtet und sie auf Grundlager verschiedener Flüssigkeiten und Gele modifiziert.

Das Endergebnis: Eine Paste, die ein 3D-Drucker in jede beliebige Form bringen kann. Je nach der Konzentration der hinzugegebenen Hormone entsteht daraus ein künstliches Holz mit unterschiedlicher Stärke und Stabilität.

Forscher züchten verschiedene Holzarten

Das birgt gleich mehrere Vorteile. Denn wenn die Industrie etwa Möbel benötigt, kann aus der Masse ein Tisch, eine Bank oder ein Stuhl entstehen. Das Material kommt also nicht aus der Natur, sondern aus dem Labor.

Das Team plant in Zukunft spezielle Holzarten aus den Zellen zu züchten. Auf diesem Weg entsteht etwa echt aussehendes Kiefernholz. Je nach persönlichen Vorlieben lässt sich also ein nachhaltiges Wohnzimmer einrichten. Vielleicht gehört dann die massive Abholzung einer düsteren, nicht mehr existierenden Vergangenheit an.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.