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Smartphone verkaufen: So sicherst und löscht du deine Daten richtig

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unsplash.com/ Gilles Lambert
geschrieben von Beatrice Bode

Smartphones sind voll mit persönlichen Daten. Bevor du dein Gerät jedoch verkaufst oder verschenkst, solltest du deine Daten sichern und dafür sorgen, dass du sie von dem Gerät entfernst. Das funktioniert mit ein paar einfachen Schritten. Anschließend kannst du dein Smartphone guten Gewissens verkaufen. 

Mittlerweile erscheinen gefühlt im Sekundentakt neue Smartphone-Modelle. Oftmals so schnell, dass das alte Gerät eigentlich noch gar nicht ausgedient hat.

User geben ihre gebrauchten Smartphones deshalb gern weiter. Allerdings sollten sie dabei sichergehen, dass sie vorher alle persönlichen Daten sichern, um sich vor einem Missbrauch zu schützen.

Smartphone verkaufen: Zurücksetzen reicht nicht aus 

Um personenbezogene Daten zu schützen, reicht es nicht aus, das Smartphone einfach nur zurückzusetzen. Denn auch danach befinden sich noch zahlreiche Informationen auf verschiedenen Ebenen im Gerät. Der BR fand dafür einen treffenden Vergleich:

Man kann den Speicher des Telefons mit einem Blatt Papier in einem Schreibblock vergleichen: Einmal vollgeschrieben, kann man das Papier zwar herausreißen – doch auf dem Papier darunter ist immer noch der Durchdruck sichtbar.

Technikaffine Menschen haben also unter Umständen dennoch Zugriff auf die vermeintlich zurückgesetzten Informationen.

Smartphone verkaufen: Drei Datenschutz-Tipps  

Bevor Nutzer:innen ihr gebrauchtes Smartphone verkaufen, sollten sie ein Back-up erstellen. User, die das Betriebssystem wechseln, können den „Umzug“ derweil per Apps wie Dropbox und Co. vorbereiten. Vor allem aber sollten die persönlichen Daten gesichert werden. Das geht in drei einfachen Schritten.

1. Aus dem Hauptaccount des Smartphones ausloggen

Bevor du dein Smartphone verkaufst, sollten du sicherstellen, dass du dich aus dem Hauptaccount des Gerätes ausloggst. Beim iPhone melden User sich also per Apple-ID ab. Nutzer:innen von Android-Geräten sollten sich aus ihrem Google-Account ausloggen.

2. Inhalte verschlüsseln

Als zusätzliche Schutzmaßnahme können Verbraucher:innen die Daten ihres Smartphones verschlüsseln. Bei Android-Geräten geht das über den Reiter „Sicherheit“ in den Einstellungen. User von iPhones haben derweil Glück: Sie müssen diesen Schritt nicht ausführen, da Apple-Geräte von Haus aus verschlüsselt sind.

3. Smartphone zurücksetzen

Nun ist das Smartphone bereit für den letzten Schritt: Es kann zurückgesetzt werden. Zurück auf den Werkseinstellungen sollten dann alle persönlichen Daten gelöscht sein.

Für Android-User empfiehlt es sich außerdem, den freien Speicherplatz zu überschreiben. Auch dabei kann eine kostenlose App wie iShredder helfen.

Nach der Durchführung dieser Schritte können Nutzer:innen ihr gebrauchtes Smartphones nun bedenkenlos verkaufen oder weitergeben.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist freie Autorin und Videografin. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Nach einem Zwischenstopp als Content Creator und Reporterin bei Antenne Thüringen landete sie vor einigen Jahren als Cutterin bei der 99pro media GmbH. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC Thinking.

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