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Solar-Ziegel: Diese Dachschindeln enthalten unsichtbare Solarzellen

Felix Baumann
Dyaqua

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Das italienische Unternehmen Dyaqua hat Dachschindeln entwickelt, die versteckte Solarzellen enthalten. Die Zellen in den Solar-Ziegeln sind für das menschliche Auge dabei nahezu unsichtbar. 

Um die Attraktivität von Photovoltaikanlagen zu steigern, benötigt es weiterhin kreative Ideen. Neben den Kosten spielen dabei häufig auch das Design und die Einsatzmöglichkeiten der Panels eine wichtige Rolle. Denn das rechteckige Design von Solaranlagen stößt so manchem sicherlich auf. Ein italienisches Unternehmen entwickelte nun eine Lösung für dieses Problem.

Der vorgestellte Ansatz basiert auf einem relativ unauffälligen Design. Dazu entwickelte das Familienunternehmen Dyaqua einen Dachziegel, der gleichzeitig mehrere kleine Solarmodule enthält. Wüsste man nicht, was in den Ziegeln steckt, so sieht man keinen Unterschied zu konventionellen Schindeln. Denn die Solarzellen sind nahezu unsichtbar.

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Solar-Ziegel: Für das menschliche Auge kaum sichtbar

Die Leistung eines Panels beläuft sich laut Herstellerangaben auf etwa 7,5 Watt Peak. Das Unternehmen verbaut die Zellen dazu auf einem Dachziegel und bedeckt diese mit einer unauffälligen, lichtdurchlässigen Schicht. So sind die Solar-Ziegel nach außen hin nicht sichtbar.

So empfangen aber ausreichend Sonnenlicht für einen effizienten Betrieb. Die Farbauswahl deckt dabei einen Großteil gängiger Hausdächer ab. Denn neben einer Terrakotta-Optik bietet Dyaqua auch Anlagen nach Vorlage von Holz, Stein oder Beton an.

Interessierte können die Schindeln auf einem Dach oder aber auch auf Böden und an Wänden verbauen. Damit eignet sich die Technologie gerade für neue oder ältere Bestandsbauten. Die Abmessungen liegen wiederum bei 45 × 17 × 13 Zentimetern.

Unsichtbare Solarzellen: Produktion derzeit nur auf Anfrage

Bisher setzte das Unternehmen die Technologie erfolgreich in Italien und Portugal ein. Zugelassen sind die Dachziegel durch den Hersteller bei Temperaturen zwischen minus 40 und  plus 85 Grad Celsius. Die Anlage ist außerdem beständig gegenüber Spritzwasser (IP68) und Feuer (UL94 HB).

Käufer können die Schindeln direkt beim Hersteller anfragen. Eine Fläche von neun Quadratmetern beinhaltet dabei etwa 134 Ziegel und kostet 7.000 Euro (exklusive Mehrwertsteuer). Damit präsentiert Dyaqua eine innovative Lösung, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist und die Stromproduktion verändern könnte.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.