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Elon Musk will Forschungslabor für Künstliche Intelligenz gründen

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pixabay.com/ tumisu
geschrieben von Fabian Peters

Elon Musk will offenbar ChatGPT Konkurrenz machen. Berichten zufolge habe der Tesla-CEO deshalb ein Forschungslabor für Künstliche Intelligent gegründet und einen Top-Forscher rekrutiert: den ehemaligen DeepMind-Mitarbeiter Igor Babuschkin. 

Elon Musk will offenbar ein Forschungslabor für Künstliche Intelligenz gründen. Dem Vernehmen nach hat er dazu den ehemaligen DeepMind-Mitarbeiter und KI-Forscher Igor Babuschkin rekrutiert. Das geht es einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Magazin The Information hervor.

ChatGPT-Konkurrent? Elon Musk gründet Forschungslabor für Künstliche Intelligenz

Demnach habe Musk Kontakt mit Babuschkin aufgenommen, der bis vor Kurzem noch für Google-Tochterunternehmen DeepMind gearbeitet habe. Das Ziel von Babuschkin und Musk sei es dabei, die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz voranzutreiben.

Den Berichten zufolge steckt das Projekt allerdings noch in den Kinderschuhen. Einen konkreten Plan gebe ist demnach noch nicht. Igor Babuschkin äußerte laut The Information jedoch, dass mit Musk bereits über die Zusammenstellung eines Teams gesprochen habe.

Elon Musk hat ChatGPT-Entwickler OpenAI gegründet

Mit seinem KI-Projekt will Elon Musk offenbar im aktuellen KI-Wettstreit mitmischen, den die Künstliche Intelligenz ChatGPT ausgelöst hatte. Die KI-Software verblüfft seither mit bestechend präzisen Antworten, die sich von menschlichen kaum unterscheiden lassen.


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Hinter ChatGPT steht derweil das KI-Unternehmen OpenAI, das Elon Musk einst selbst mitbegründet hatte. Denn bereits im Jahr 2015 schlossen sich Musk und der aktuelle OpenAI-Chef Sam Altman zusammen, um Forschung im KI-Bereich zu betreiben. Im Jahr 2018 verließ Musk allerdings den Vorstand des Unternehmens nach einer Umstrukturierung.

Seit dem Release von ChatGPT meldet sich der Tesla-CEO jedoch regelmäßig zum Thema Künstliche Intelligenz zu Wort. In einem Tweet bezeichnete er die KI-Software beispeilsweise als „erschreckend gut“. Andererseits sei KI laut Musk aber auch „ein größeres Risiko für die Gesellschaft als Autos, Flugzeuge oder Medikamente“.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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