Microsoft, Microsoft-Logo, Microsoft-Übernahmen, profitableste Unternehmen der Welt

Klimadeal: Microsoft will über Emissionszertifikaten klimaneutral werden

Felix Baumann
Pixabay.com / efes

Anzeige

Bereits in sieben Jahren möchte Microsoft klimanegativ wirtschaften. Das erklärte Ziel: Mehr Emissionen speichern, als auszustoßen. Ein neuer Deal soll dabei helfen.

Geht es um den Klimawandel, so scheint uns immer mehr die Zeit davonzurennen. Es benötigt dringend innovative Ansätze, damit weniger Emissionen entstehen. Gleichzeitig bleibt es in unserer Verantwortung auch mittelfristig bereits entstandene Emissionen aus der Umwelt zu filtern.

Nicht nur der private Sektor muss daher umdenken, sondern auch die Industrie. Microsoft setzte sich daher in der Vergangenheit zwei ambitionierte Ziele. Bis 2030 möchte der Konzern der Umwelt mehr Treibhausgase entziehen, als es produziert. Bis 2050 sollen alle jemals entstandenen Emissionen in der Firmengeschichte ausgeglichen sein.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Microsoft möchte mit neuen Deals klimanegativ werden

Es ist also kein Wunder, dass der Konzern immer wieder nach neuen Mitteln sucht, um dieses Ziel zu erreichen. So kündigte man kürzlich einen Plan an, mit dem ein Kooperationspartner Kohlenstoffdioxid mittels Algen bindet. Und damit nicht genug. Denn man sieht auch einiges Potenzial in der Direct Air Capture Technologie.

Dabei filtern gigantische Anlagen CO2 aus der Umgebung und speichern dieses in tiefen Gesteinsschichten. Der Anbieter CarbonCapture aus Los Angeles besitzt eine solche Anlage in Wyoming, welche im zweiten Halbjahr 2024 ihren Betrieb aufnimmt. Dazu entwickelte man eine spezielle, modulare Technologie.

Zertifikate zum Ausgleich der eigenen Emissionen

Microsoft kündigte daher jetzt eine Partnerschaft mit CarbonCapture an. Der Großkonzern kauft in dessen Rahmen große Mengen an Emissionszertifikaten, die sich positiv auf die eigene Klimabilanz auswirken. Nach Inbetriebnahme der Anlage rechnet der Anbieter mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Diese steigt im besten Fall auf fünf Millionen Tonnen im Jahr 2030.

Zum Vergleich: Microsoft stieß im Geschäftsjahr 2021 etwa 14 Millionen Tonnen an Treibhausgasen aus. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Konzern vorrangig auf die Eliminierung bestehender Quellen setzt. Denn nur so lässt sich das 2030 Ziel möglichst nachhaltig erreichen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.