ChatGPT Plus Kosten, ChatGPT Deutschland, OpenAI, Abo, KI, Künstliche Intelligenz

Italien zieht ChatGPT den Stecker – wegen Datenschutzbedenken

Felix Baumann
unsplash.com/ Jonathan Kemper

Anzeige

ChatGPT steht bis auf weiteres nicht mehr in Italien zur Verfügung. Denn die italienische Regierung sieht eine massive Verletzung der Datenschutzgrundverordnung.

In den vergangenen Monaten eroberte ChatGPT die Herzen der KI-Community. Zwar gibt es inzwischen auch viele Alternativen zu dem Tool von OpenAI. Trotzdem schaffte es kaum ein Konkurrent so deutlich in die Berichterstattung. Denn die Algorithmen GPT-3 und GPT-4 bestechen mit Texten, die sich von menschlichen kaum unterscheiden lassen.

Nun steh ChatGPT-Entwickler OpenAI aber vor Problemen mit der italienischen Regierung. Der Grund: die europäischen Datenschutzgesetze. Denn die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sieht bei solchen Applikationen ein Mindestalter von 13 Jahren vor. Gleichzeitig muss für jeden Datenpunkt eines europäischen Users eine Einwilligung vorliegen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Italien: ChatGPT ab sofort nicht mehr verfügbar

Da OpenAI beide Punkte nicht nachweislich erfüllt, geht die italienische Datenschutzbehörde jetzt gegen das Tool vor. Das Unternehmen muss vorerst die Registrierung für das Tool in dem Land untersagen. Allerdings hat OpenAI 20 Tage lang Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren.

Entkräftet das Unternehmen diese nicht, drohen teilweise massive Strafen. Die DSGVO sieht dabei Zahlungen im Umfang von bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes vor. Eigentlich wollte man bereits am Freitag den Stecker zu ChatGPT ziehen, das war aber so kurzfristig nicht mehr möglich.

ChatGPT: Schafft die italienische Regierung einen Präzedenzfall?

Mit ihren Vorwürfen könnte die italienische Kommission einen Präzedenzfall für die gesamte Europäische Union schaffen. Denn stellt die Behörde einen Verstoß gegen die DSGVO fest, so ist ChatGPT auch gleichzeitig in allen Mitgliedsstaaten illegal. OpenAI äußerte sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen.

Bisher ist das Tool in China, Hongkong, dem Iran, Russland und in Teilen Afrikas nicht verfügbar. Die EU könnte sich in absehbarer Zeit einreihen. Dennoch bleibt die Frage, inwiefern in der KI-Forschung Fortschritte erzielt werden können. Denn eins dürfte klar sein: Bei der Masse an Datenpunkten dürfte kein Unternehmen mehr eine Einwilligung zuordnen können.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.