ChatGPT, KI, Künstliche Intelligenz, OpenAI, Datenpanne

Kriminelle setzen ChatGPT zum Betrug und für Straftaten ein

Felix Baumann
Stock Adobe / Timon

Eigentlich soll Künstliche Intelligenz unsere Welt verbessern. Doch nun setzen immer mehr Kriminelle Tools wie ChatGPT ein, um Betrug zu begehen. Die KI macht Straftaten dabei kinderleicht.

Die Vergangenheit hat uns bereits eines bewiesen: Jede neue Technologie kann uns große Schritte nach vorn bringen und unsere Welt verbessern. Gleichzeitig besteht aber auch das Risiko des Missbrauchs. Im Resultat entstehen dabei teils mächtige Werkzeuge zum Ausüben von Straftaten und Betrug. Das gilt offenbar auch für die Künstliche Intelligenz ChatGPT.

Eigentlich veröffentlichte OpenAI den Algorithmus, um die Welt ein klein wenig besser zu machen und uns zu unterstützen. Doch was Interessierte für Recherchen zu Schulreferaten einsetzen können, ist auch beim Auffinden illegaler Informationen hilfreich. Das macht zumindest ein Bericht von Europol deutlich.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Straftaten und Betrug: ChatGPT hilft bei der Herstellung von Crack

Denn Kriminelle nutzen den Algorithmus scheinbar, um Anleitungen im Internet zu finden. Neben Plänen für den Bau von Rohrbomben liefert ChatGPT auch Informationen zur Herstellung der Droge Crack. Zwar implementierte OpenAI bestimmte Filtermechanismen in die KI, um das zu vermeiden, dennoch scheinen diese bereits umgehbar zu sein.

Es ist also so einfach wie noch nie an solche illegalen Informationen zu gelangen. Europol betont, dass die Inhalte bereits vorher im Internet verfügbar waren, ChatGPT das Auffinden nun aber deutlich beschleunigt. Die nächste Straftat scheint also nur eine Chatnachricht entfernt.

Ist ChatGPT das ideale Tool für Kriminelle?

ChatGPT scheint auch ein ideales Tool für Betrug zu sein. Denn schauen wir etwa auf Phishing-Angriffe, so lassen sich häufig Betrüger anhand von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern überführen. Doch schreibt eine KI eine E-Mail über ein verloren gegangenes Paket oder ein Familienmitglied in Not, kann es schnell schwierig werden.

Was lässt sich also tun? OpenAI sollte dringend die Filtermechanismen optimieren und ein Meldesystem schaffen, mit dem Nutzer Antworten außerhalb des rechtlichen Bereichs melden können. Denn nur so unterminieren immer besser werdende Algorithmen nicht auch unsere Sicherheit.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Social-Media- und Community-Manager Health (m...
MedicalContact AG in Essen
Praktikant*in E-Commerce / Online Marketing (...
Chantelle Lingerie GmbH in Düsseldorf
Online Marketing Manager*in (m/w/d)
diind GmbH in Hamburg
Werkstudent (m/w/d) E-Commerce und Onlinemark...
Protina Pharmazeutische GmbH in Ismaning
Werkstudent (m/w/d) Content Writer/ Content T...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Referent (m/w/d) Social Media und Onlinekommu...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
Social Media Marketing Praktikant:in
7NXT GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.