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TECH

Passkeys: So kannst du dich bei Google ohne Passwort anmelden

Beatrice Bode
Aktualisiert: 17. Februar 2025
von Beatrice Bode
Fidon Alliance
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User können ab sofort Passkeys nutzen und sich so bei Google ohne Passwort anmelden. Wir erklären dir, wie du die neue Methode für dein Konto einrichtest. 

Es wurde in der Vergangenheit bereits angekündigt, jetzt ist es so weit: Google-Nutzer:innen brauchen ab sofort keine Passwörter mehr. Die Anmeldung ist nun auch per Passkey-Methode möglich.

Bei Google ohne Passwort anmelden: Passkeys als Alternative

Wie Google in der offiziellen Mitteilung bekannt gibt, sind Passkeys eine einfache und sichere Alternative zu Passwörtern. Sie seien ein wichtiger Schritt in Richtung passwortloser Zukunft.

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„Passwörter werden uns zwar noch einige Zeit begleiten, aber sie sind oft frustrierend zu merken und stellen ein Risiko dar, wenn sie in die falschen Hände geraten“, so das Unternehmen.

Anmeldung per Face-ID oder Gesichtsscan

Passkeys sind eine neue Möglichkeit, sich bei Apps und Websites anzumelden. Sie seien sowohl einfacher zu verwenden als auch sicherer als Passwörter, so Google.

Die Funktionsweise ähnelt dabei den Möglichkeiten, mit denen User bereits andere Geräte entsperren: per einem Fingerabdruck, dem Gesichtsscan oder einer PIN für die Bildschirmsperre.

Die Technologie der Passkeys wurde von der Fido Alliance sowie dem World Wide Web Consortium entwickelt. Der Hauptbestandteil eines Passkeys ist dabei ein kryptografischer privater Schlüssel, der auf dem entsprechenden Gerät gespeichert ist.

Sobald User ihn erstellen, wird er zu Google hochgeladen. Im Gegensatz zu Passwörtern seien Passkeys deshalb resistent gegen Online-Angriffe wie Phishing, was sie sicherer macht als beispielsweise SMS-Einmalcodes.

Passkeys: So kannst du dich bei Google ohne Passwort anmelden

Um Passkeys zu benutzen, benötigen User lediglich ein bereits authentifiziertes Gerät wie beispielsweise ein Smartphone, das mindestens iOS 16 oder Android 9 unterstützt. Auch auf Computern, die mindestens mit macOS Ventura oder Windows 10 laufen, können Nutzer:innen einen Passkey anwenden.

Außerdem brauchen User mindestens Chrome 109, Safari 16 oder Edge 109. Außerdem muss die Bildschirmsperre und Bluetooth auf dem jeweiligen Gerät aktiviert sein.

So richtest du Passkeys auf deinem Gerät ein

Google macht es dir einfach, die Passkeys auf deinen Geräten einzurichten. Über g.co/passkeys gelangst du in die Einstellungen deines Google-Kontos. Dort meldest du dich zunächst mit deinem bisherigen Passwort an.

Dann klickst du auf „Passkeys verwenden„. Nun wirst du aufgefordert, dich mit einem neuen Hauptschlüssel anzumelden. Du kannst dich in diesem Schritt entscheiden, ob du deinen Fingerabdruck verwenden möchtest oder lieber auf die Gesichtsentsperrung setzt.

Wenn du ein Gerät ohne biometrische Sensoren verwendest, kannst du dein Telefon aus der Geräteliste auswählen und es anstatt der anderen Methoden verwenden. Danach klickst du auf „Fertig„.

Passkeys nur für persönliche Geräte

Möchtest du einen Passkey erstellen, solltest du dir darüber bewusst sein, dass du dich für die passwortlose Anmeldung auf den jeweiligen Geräten entscheidest. Deshalb solltest du diese Methode nur auf persönlichen Geräten benutzen, die du auch kontrollieren kannst. Denn auch wenn du dich aus deinem Google Konto abmeldest, kann sich jeder, der über deinen Passkey verfügt, wieder auf deinem Account anmelden.

Übrigens: Solltest du dein Gerät verlieren oder glauben, dass eine Drittperson in der Lage sein könnte, es zu entsperren, kannst du den Schlüssel in den Kontoeinstellungen deines Accounts einfach widerrufen.

Andere Anmeldemethoden bleiben vorerst vorhanden

Google habe mit dem Rollout der Passkeys für Google-Accounts auf allen wichtigen Plattformen begonnen. Sie werden zunächst nur eine zusätzliche Option sein, die User neben den herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen wie Passwörtern und der Zwei-Schritt-Verifizierung nutzen können.

Das Ziel der Unternehmens ist es allerdings, bereits im kommenden Jahr weitestgehend auf Passwörter verzichten zu können.

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vonBeatrice Bode
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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.
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