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Windenergie: Treibt der technische Wettlauf die Branche in den Ruin?

Felix Baumann
Siemens Gamesa

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Die technischen Fortschritte bei der Windenergie könnten die Branche in den Ruin treiben. Denn Windräder werden zwar immer effektiver und größer. Allerdings sinkt damit offenbar auch ihre Qualität und Lebensdauer. 

Der Ausbau der Windkraft spielt in Zeiten der Energiewende eine entscheidende Rolle. Der Bedarf an Windrädern nimmt bereits seit Jahren zu – Tendenz steigend. Viele Unternehmen entwickeln deshalb immer effizientere und größere Anlagen.

Doch das scheint mittelfristig zu einem Problem zu werden. Während ein rund 50 Meter großes Windrad in den 90er-Jahren lediglich 133 Haushalte mit Energie versorgen konnte, generieren heutige 150 Meter große Anlagen zwar Energie für bis zu 20.000 Haushalte. Allerdings leidet darunter auch die Qualität und Lebensdauer der Windräder.

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Windenergie: Kosten für Windräder bescheren Herstellern rote Zahlen

Siemens Gamesa brachte vor einiger Zeit etwa seine neuste Turbinengeneration „5.X“ auf den Markt. Aufgrund von Qualitätsproblemen führt die Wartung der Anlagen nun aber zu Belastungen in Milliardenhöhe. Brancheninsidern zufolge wollte das Unternehmen im Wettlauf mit der Konkurrenz dabei eigentlich nachlegen.

Doch mit jeder neuen Turbinengeneration müssen die Hersteller neue Fertigungslinien und Fabriken bauen. Gleichzeitig ist der Wettbewerb auf dem internationalen Markt so hoch, dass kaum noch Gewinne für die Konzerne übrig bleiben. Im Gegenteil: Wenn noch Lieferengpässe oder eine hohe Inflation hinzukommen, dann schreiben die Unternehmen sogar rote Zahlen.

Windkraft: Treibt der technische Fortschritt der Hersteller in den Ruin?

Der Konkurrenzkampf, immer leistungsfähigere Anlagen und die kürzeren Abstände zwischen neuen Windrad-Generationen sorgen dabei für eine Situation, die für kein Unternehmen nachhaltig sein kann. So kam es in den vergangenen Jahren immer wieder vor, dass Windräder nach der Inbetriebnahme direkt gewartet werden mussten.

Das führt zu noch höheren Kosten für die Hersteller. Ein Ende des Trends scheint jedoch dennoch nicht erkennbar. Denn zusätzlich zu der bereits vorhandenen Konkurrenz kommen neue Technologien aus Asien. Diese erhöhen den Preisdruck für die Unternehmen zusätzlich massiv.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.