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Bürokratie: 150 Genehmigungen für den Transport eines Windrads?

Fabian Peters
Adobe Stock/ Andreas Gruhl

Die Energiewende kommt derzeit nur schleppend voran. Grund dafür scheinen zu bürokratische Verfahren und ein Personalmangel bei den zuständigen Behörden zu sein. So benötigt es für den Transport eines Windrads in Deutschland offenbar rund 150 Genehmigungen. 

Der Nordwesten Deutschlands gilt als eine der wichtigsten Region, wenn es um den Ausbau von Windkraftanlagen geht. Doch ausgerechnet dort scheint die Energiewende derzeit nur schleppend voranzugehen. Der Grund: unbearbeitete Anträge für den Transport von Windrädern.

Energiewende: Ausstehende Anträge für den Transport von Windrädern

Denn die Regionalniederlassung Nordwest der bundeseigenen Autobahn GmbH, die die Anträge zur Genehmigung an die zuständigen Bundesländer weiterleitet, kommt derzeit nicht hinterher. Das geht aus einem Bericht des Manager Magazins unter Berufung auf die Bild am Sonntag (BAMS) hervor.

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Demnach seien rund 15.000 Anträge unbearbeitet. Die Behörde bestätigte in einem offiziellen Statement mittlerweile zwar, dass man in Rückstand geraten sei. Allerdings dementierte die Autobahn GmbH Behauptungen der BAMS, dass es einen Antragsstopp gebe.

150 Genehmigungen für den Transport eines Windrads?

Dem Vernehmen nach bedarf es jedoch insgesamt rund 150 Genehmigungen, um den Transport eines Windrads zu ermöglichen. Außerdem seien circa 80 bis 100 Schwertransporte erforderlich, bis ein Windrad tatsächlich steht, um Energie zu erzeugen. Verkehr-Staatssekretär Oliver Luksic (FDP) kündigte gegenüber der BAMS derweil eine Beschleunigung bei den Genehmigungen an.

Laut Autobahn GmbH liegt die Bearbeitungsdauer von entsprechenden Anträgen aktuell derzeit bei etwa acht Wochen. Das liege auch an der Zunahme an Anträgen. Die Behörde arbeite jedoch „mit Hochdruck daran, den Bearbeitungsstau kontinuierlich abzubauen“.

Die Autobahn GmbH teilte außerdem mit: „Interne Arbeitsabläufe wurden bereits optimiert, andere Niederlassungen helfen aus und auch externe Unterstützung ist unsererseis vertraglich gebunden worden. Diese Maßnahmen werden uns helfen, den Antragsrückstau abarbeiten zu können.“

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).