Beton-Batterie, Beton, Zement, Batterie, Wand, Haus

Beton-Batterie soll Häuser zu Energiespeichern machen

Felix Baumann
Unsplash.com/Wesley Tingey

Ingenieure vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Beton entwickelt, der künftig als Batterie dienen könnte. Neubauten wären damit gleichzeitig auch ein Energiespeicher.

Batterien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Denn egal, ob es um Elektroautos oder Smartphones geht, spielen Energiespeicher eine Rolle. Doch derzeit gängige Lithium-Ionen-Batterien haben einige Nachteile. Die benötigten Rohstoffe sind nämlich endlich und nicht so einfach zu beschaffen.

Daher forschen immer mehr Länder und Institutionen an Alternativen. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entstand dabei eine neue Idee. Denn die Ingenieure der Hochschule haben einen neuen Batteriespeicher auf Basis von Beton und Ruß entwickelt. Damit könnten Neubauten theoretisch gleichzeitig auch Energiespeicher sein.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Beton-Batterie basiert auf Zement und Ruß

Der Vorteil von Ruß besteht darin, dass dieser Elektrizität leitet. Einmal mit Zement und Wasser vermischt, entstehen in der Struktur dabei kleine Leiterbahnen aus Kohlenstoff. Der fertige Beton dient damit als Superkondensator und kann folglich Energie mittelfristig abspeichern.

Der Vorteil eines Kondensators liegt darin, dass er seine Kapazität nicht verliert. Im Vergleich dazu büßen klassische Batterien im Laufe der Jahre ihre maximale Ladefähigkeit ein. Da Ruß relativ einfach zu beschaffen ist, entstehen nur minimale Mehrkosten für den fertigen Beton.

Gebäude könnten den Eigenbedarf aus den eigenen vier Wänden beziehen

Langfristig könnten mit dem neuen Material Gebäude entstehen, die tagsüber Energie aus Solar- und Windkraftanlagen abspeichern. In der Nacht könnte das Haus dann den Eigenbedarf und den Bedarf anderer Strukturen aus den eigenen vier Wänden beziehen. Ein Material, das für einen Großteil der Emissionen im Baugewerbe verantwortlich ist, könnte so einen nachhaltigen Zweck erfüllen.

Die Forscher rechnen vor, dass sich mit einem Fundament aus dem Beton der Bedarf eines ganzen Hauses decken lässt. Tagsüber könnten Solarpamodule auf dem Dach ausreichend Energie im Fundament abspeichern. Nachts steht dann Ökostrom zur Verfügung. Das Team will in den kommenden ein bis zwei Jahren einer ersten Prototypen vorstellen.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Global Content Director – Consumer Brands (f/...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Global Content Director – Consumer Bran...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.