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„Bullshit Jobs“: Diese Arbeit halten Arbeitnehmer für sinnlos

Fabian Peters
Adobe Stock/ pathdoc

Viele Arbeitnehmer sehen keinen sozialen Sinn in ihrer Arbeit. Das geht aus einer Studie der Universität Zürich hervor, die sogenannte „Bullshit-Jobs“ aufgespürt hat. In zwei Branchen betrachten Beschäftigte ihre Arbeit demnach als besonders sinnlos. 

„Bullshit After All? Why People Consider Their Jobs Socially Useless“: So lautet der Titel einer Studie der Universität Zürich, die im Wissenschafts-Magazin „Work, Employment and Society“ veröffentlicht wurde. Sie stammt von dem Forscher und Doktoranden Simon Walo.

Bullshit-Jobs, oder: Arbeit, die sinnlos ist?

Ziel der Untersuchung: sogenannte Bullshit-Jobs aufspüren. Dieser Begriff geht auf eine Theorie des US-amerikanischen Anthropologen David Graeber zurück. Sie besagt unter anderem, dass bestimmte Jobs objektiv sinnlos sind und in bestimmten Branche häufiger vorkommen als in anderen.

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Denn die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt: Viele Berufstätige betrachten ihre Arbeit als gesellschaftlich nutzlos.
Andere Forscher vertreten wiederum die Ansicht, dass Angestellte ihre Arbeit nur deshalb als nutzlos betrachten, da diese Routine sei.

Ein Mangel an Autonomie und Management könne die Tätigkeit außerdem überschatten. Doch laut der Studie der Universität Zürich ist das nur ein Teil der Geschichte .

Diese Jobs halten Arbeitnehmer für sinnlos

Die Untersuchung des Soziologen Simon Walo untermauert nämlich erstmals die quantitativ Relevanz von bestimmten Berufen. Grundlage dafür waren die Antworten von über 1.800 Befragten aus den USA und 21 unterschiedlichen Berufen. Wichtigste Erkenntnis: Büroangestellte und Beschäftigte aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen betrachten ihre Jobs demnach als besonders sinnlos.

Der Hintergrund: Im Schnitt beantworteten 19 Prozent der Teilnehmer die Frage, ob sie das Gefühl hätten nützliche Arbeit zu leisten mit „nie“ oder „selten“. In den Bereichen Wirtschaft und Finanzen waren es doppelt so viele. Knapp dahinter: Büroangestellte und Manager. Der Universität Zürich zufolge ist die Studie was den Datensatz angeht dabei die umfangreichste ihrer Art.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).