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iOS 17: Das steckt im neuen iPhone-Update

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geschrieben von Beatrice Bode

iOS 17 steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung. Mit dem neuen Update will Apple das iPhone noch persönlicher und intuitiver machen. Ein überblick.

Wie in jedem Jahr hat Apple mit iOS 17 ein neues Funktionsupdate für das iPhone veröffentlicht. Im Zuge seiner September-Keynote 2023 gab der US-Konzern zuvor bereits erste Einblicke in die neue Software. In diesem Jahr bekommen User vor allem neue Bedienungshilfen für das alltägliche Leben.

iOS 17: Apple veröffentlicht neues iPhone-Update

Wie Apple in seiner Ankündigung zum neuen Betriebssystem schreibt, soll das iPhone noch persönlicher und intuitiver werden. Dazu führt der Hersteller beispielsweise Neuerungen für Kommunikations-Apps ein. Außerdem gibt es den neuen StandBy-Modus – „eine neue Art, das iPhone zu erleben“, so Apple.

Künstliche Intelligenz soll das Erstellen von Textnachrichten unterstützen und noch schnelleres und genaueres Tippen ermöglichen. Auch eingehende Telefon-Anrufe sowie FaceTime erhalten ein größeres Update. Insgesamt ist die Anzahl an neuen Features sehr umfangreich.

iOS 17: Das sind die wichtigsten Neuerungen

Neben neuen Funktionen beim Telefonieren gibt es ab sofort mehr Möglichkeiten, um über verschiedene Nachrichten-Optionen in Verbindung zu bleiben. Auch im Bereich Datenschutz und Sicherheit hat Apple Updates eingeführt. Zudem widmen sich einige Neuerungen der mentalen Gesundheit.

Eine der größeren Aktualisierungen erhält die Telefon-App. User haben ab sofort die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Kontaktposter zu hinterlegen. Es wird künftig beim Anruf angezeigt und soll in Drittanbieter-Apps erscheinen. Dabei besteht die Möglichkeit, Fotos zu bearbeiten und Memojis sowie Schriften zu nutzen.

Live-Voicemail bietet nun eine Echtzeit-Transkription, wenn jemand gerade eine Nachricht hinterlässt. Außerdem können User einen Anruf entgegennehmen, auch während Anrufer:innen gerade eine Message aufnehmen. Unbekannte Kontakte werden auf Wunsch zu Voice Mail weitergeleitet oder direkt abgelehnt.

Facetime ist ab sofort mit Zoom kompatibel

Sollte eine Person nicht erreichbar sein, können die Anrufer:innen eine Video- oder Audionachricht auf FaceTime hinterlassen. Außerdem können User ihre Anrufe nun auch mit Reaktionen wie Herzen, Ballons, einem Feuerwerk oder Laserstrahlen verzieren. Calls sind künftig auch mit unterstützten Videokonferenz-Apps von Drittanbietern wie beispielsweise Zoom möglich.

Ein weiteres Update erinnert an Tim Cooks Version der Apple Vision Pro. User können nun die Kamera-Übergabe nutzen, um einen FaceTime-Anruf auf dem iPhone zu starten und ihn anschließend an Apple TV weitergeben. Optional können sie den Call direkt von ihrem Apple TV aus starten. Mit dem Folgemodus bleiben sie perfekt eingerahmt, auch wenn sie sich im Zimmer bewegen.

Audionachrichten werden mit iOS 17 automatisch transkribiert

Mit dem neuen Betriebssystem bekommen auch Nachrichten neue Funktionen. Sie sollen die Nutzung der Nachrichten-App vereinfachen und die Kommunikation zwischen Menschen angenehmer machen. Beispielsweise werden Audionachrichten automatisch transkribiert. So können User sie sofort lesen oder später anhören.

Außerdem ist es künftig noch leichter, Sticker aus Fotomotiven zu erzeugen und sie mit Effekten zum Leben zu erwecken. Das neue Nachrichten-Feature „Wegbegleitung“ ermöglicht es, Familie oder Freunde zu benachrichtigen, sobald sie sicher an ihrem Ziel angekommen sind. Der entsprechende Kontakt bekommt dann automatisch eine Nachricht.

Neue StandBy-Funktion zur Überbrückung der Ladezeit

StandBy ist ein neuer Vollbild-Modus, der Informationen auf einen Blick anzeigt. So können User verschiedene Widgets personalisieren, die dann zur richtigen Zeit angezeigt werden sollen. Außerdem werden währenddessen Live-Aktivitäten, Siri-Ergebnisse, eingehende Anrufe oder größere Benachrichtigungen im Vollbild sichtbar. Mithilfe der Always-On-Display-Funktion bleibt der Modus dauerhaft eingeschaltet.

iOS 17-Update bringt verbesserte Autokorrektur und Diktierfunktion

Die Autokorrektur erhält ein neues On-Device Machine Learning Sprachmodell für Wortvorschläge. Es soll die Nutzung und Genauigkeit bei jedem Tippen verbessern. Automatische Satzkorrekturen können so mehr Arten von Grammatikfehlern beheben und das überarbeitete Design unterstützt das Tippen besser, indem automatisch korrigierte Wörter vorübergehend unterstrichen werden.

Außerdem führt ein Fingertipp zurück zum ursprünglichen Wort. Textvorschläge beim Tippen sollen dabei helfen, Sätze schnell zu vervollständigen. Auch das neue Spracherkennungsmodell der Diktierfunktion arbeite laut Apple ab sofort mit mehr Genauigkeit.

iOS 17: Mehr Funktionen für Safari und Passwörter

Profile in Safari ermöglichen nun das Surfen in getrennten Bereichen. Dazu gehören auch getrennte Verläufe, Cookies, Erweiterungen, Tabgruppen und Favoriten. Privates Surfen sperrt ab sofort Browserfenster, wenn sie nicht verwendet werden und bietet mehr Schutz, sowohl vor Trackern als auch vor Dritten, die Zugriff auf ein Gerät haben könnten.

iPhone-User können Passwörtern und Passkeys nun außerdem mit einer Gruppe von vertrauten Kontakten teilen. Dabei sind die Daten über den iCloud-Schlüsselbund durchgehend verschlüsselt.

iPhone-Update: iOS 17 verspricht Offline-Nutzung von Karten

Beispielsweise bekommen AirPods mit dem Software-Update neue Optionen wie Adaptives Hören, personalisierte Lautstärke und Konversationserkennung. Die Karten-App erhält wiederum eine Offline-Nutzung. Wer ein E-Auto fährt, bekommt zusätzlich Infos zu Ladestationen in Echtzeit.

Darüber hinaus weitet Apple die Funktionen für AirTags aus. Gruppen von bis zu fünf Personen können ab sofort auf den gleichen AirTag zugreifen. Außerdem ist visuelles Nachschlagen nun auch bei Videostandbildern verfügbar. So lassen sich einzelne oder mehrere Motive aus Fotos und Videos hervorheben und Speisen, Fassaden, Schilder und Symbole erkennen.

Apple erweitert den Datenschutz

Zu den Datenschutz-Updates gehören die Erweiterung der Kommunikationssicherheit über Nachrichten hinaus, um Kinder beim Senden und Empfangen von Inhalten über AirDrop, Kontaktpostern, einer FaceTime-Nachricht und beim Verwenden der Fotoauswahl zu schützen. Außerdem deckt sie ab sofort neben Standbildern auch Videoinhalte ab.

Das neue Feature „Warnung vor sensiblen Inhalten“ soll dabei helfen, Anzeigen unerwünschter Bilder und Videos mit Nacktheit zu vermeiden. Wie bei der Kommunikationssicherheit werden alle Bilder und Videos zur Warnung vor sensiblen Inhalten auf dem Gerät verarbeitet. Apple hat so also keinen Zugriff auf den Inhalt.


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iOS17 installieren

Seit dem 18. September 2023 können iPhone-User das neue Betriebssystem auf ihren Geräten installieren. Allerdings verlangt es ein wenig Geduld, bis der Download, der mehr als drei Gigabyte-großen Software abgeschlossen ist.

Wie bisher ist das Update in den Geräteeinstellungen verfügbar. Über die Reiter „Allgemein“ und „Softwareupdate“ gelangen User zur Installation der aktuellen Version. Nach der Zustimmung der AGB beginnt der Vorgang automatisch. iOS 17 ist für alle iPhone-Modelle ab 2018 verfügbar, beginnend beim iPhone SE der zweiten Generation und neuer.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.