Meer, Strom, Salzwasser, Wellen, Gicht

Neue Energiequelle: Forscher generieren Strom aus dem Meer

Felix Baumann
Unsplash.com/Christoffer Engström

Anzeige

Forschern ist es im Rahmen einer Simulation gelungen, aus Wasserströmen im Meer Strom zu generieren. Dazu muss Salzwasser lediglich auf Süßwasser treffen. 

In den vergangenen Jahren demonstrierten Forscher immer wieder, was durch neue Entwicklungsansätze bereits möglich ist. Auf diesem Weg entstanden immer effizientere Solarpanels oder sogar neue Kraftwerksformen, wie etwa das Wellenkraftwerk.

Ein Team der Universität von Illinois Urbana-Champaign entwickelte kürzlich eine Simulation, die künftig den Umstieg auf nachhaltige Energieträger beschleunigen könnte. Das System ermöglicht nämlich die Umwandlung von Ionenflüssen in elektrische Energie.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Dadurch erschließt sich eine potenziell neue Energiequelle. Denn an jenen Stellen, an denen Salzwasser auf Süßwasser trifft, kann das Gerät Energie erzeugen. Also an (fast) jeder Küste auf dem Planeten.

Wasser aus Meer und Flüssen erzeugen bei Kontakt Strom

Zu Beginn der Arbeiten stellte sich das Team eine Frage: „Kann ein Gerät im Nanomaßstab Energie aus einem Ionenfluss gewinnen?“ Denn an Orten, an denen Gewässer mit unterschiedlichem Salzgehalt aufeinandertreffen, fließen Salzmoleküle von Schichten mit hoher zu solchen mit niedriger Konzentration. Dabei verschieben sich elektrisch geladene Partikel (Ionen), die die Forscher mit einem Gerät in Elektrizität umwandeln wollen.

Der erste Entwurf entstand anhand einer Simulation und nahm die geladenen Ionen durch einen kleinen Kanal auf. Durch die Bewegung der Ionen von der einen zur anderen Seite entstand eine Spannung und infolgedessen elektrischer Strom. Die Ausbeute war dabei höher als zunächst angenommen. Denn sowohl positiv als auch negativ geladene Teilchen erzeugen durch den Prozess den Strom.

Ähnlicher Output wie Solarzellen?

Bisher ist das Design nur ein Entwurf der Forscher. Trotzdem zeigt sich in diesem frühen Stadium bereits das Potenzial der Technologie. In den nächsten Schritten möchte das Team das System patentieren und weiter an der Entwicklung des Mikrogeräts forschen.

Außerdem ist noch die Frage offen, inwieweit sich das Gerät für die Industrie langfristig skalieren lässt. Die Forscher gehen davon aus, dass es etwa so viel Energie erzeugen könnte wie eine Solarzelle. Vielleicht produzieren wir also bald Strom direkt und unauffällig an der Küste.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.