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Weihnachtsgeschichten aus der Arbeitswelt (Teil 2): Weihnachtsfeier im Unternehmen

Carsten Lexa
Adobe Stock/ by-studio & simanta

Die Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, um über das vergangene und über das neu Jahr nachzudenken. Unser Kolumnist Carsten Lexa hat deshalb fünf unterhaltsame Geschichte aus der Arbeitswelt verfasst. Heute Teil 2 von 5: Die perfekte Weihnachtsfeier im Unternehmen. 

Die Weihnachtszeit bietet Unternehmern und Gründern eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und über die vergangenen Monate, aber auch über das kommende Jahr nachzudenken. Deshalb habe ich fünf Weihnachtsgeschichten verfasst, die sich mit Unternehmertum und der Arbeitswelt beschäftigen.

In jeder dieser Geschichten spielt ein Mentor eine zentrale Rolle. Denn Mentoren sind wie Leuchttürme in der oft stürmischen See des Unternehmertums. Sie bieten Weisheit, Erfahrung und eine andere Perspektive, die für das Wachstum und den Erfolg von Unternehmen entscheidend sein können

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Weihnachtsfeier im Unternehmen: Weihnachtsgeschichten aus der Arbeitswelt (Teil 2)

Die Weihnachtsfeier ist mehr als nur ein Zusammenkommen aller Mitarbeiter:innen eines Unternehmens zum Ende eines Geschäftsjahres. Richtig geplant kann die Feier eine tiefere Bedeutung bekommen und die Bindung aller Beteiligten zum Unternehmen stärken. Davon handelt unsere zweite Weihnachtsgeschichte.

In einer glitzernden Winternacht, als der erste Schnee die Stadt in Stille hüllte, kamen die Gründer:innen eines Start-ups mit ihrem Mentor zusammen, um ihre erste Weihnachtsfeier zu planen. Ihr Ziel war es, ein unvergessliches Event zu gestalten, das nicht nur Freude bereitet, sondern auch die Werte und die Kultur ihres jungen Unternehmens reflektiert.

Weihnachtsfeier im Unternehmen: Das Rätsel der perfekten Location

Gleich zu Anfang hatte ihr Mentor einen guten Rat: „Wählt einen Ort, der euer gesamtes Team zusammenbringt.“ Sie entschieden sich deshalb nicht für ein Restaurant oder eine typische Eventlocation, sondern für ihr eigenes Büro, welches sie gemeinsam mit allen Mitarbeiter:innen herrichten würden für die Feier, um so eine warme und einladende Atmosphäre zu schaffen, die ihren gemeinsamen Vorstellung entspricht.

Das Geheimnis des passenden Themas

Die Wahl des Themas war entscheidend. „Lasst das Thema die Seele eures Start-ups widerspiegeln“, empfahl der Mentor. „Es geht nicht darum, ein künstliches Thema zu formulieren, sondern auf die Themen in eurem konkreten Unternehmen einzugehen.“

Die Kunst, Peinlichkeiten und Langeweile zu vermeiden

Niemand wollte eine peinliche oder langweilige Feier. Inspiriert von traditionellen Weihnachtsgeschichten, planten die Gründer:innen ein Programm, bei dem jeder, der wollte, etwas beitragen konnte – eine Rede, ein Spiel oder eine musikalische Darbietung. Wichtig war, dass jeder teilnehmen konnte, getragen von dem gemeinsam festgelegten Thema der Weihnachtsfeier.

Das Benehmen als Geschäftsführer und Mitarbeiter

Der Mentor riet sodann den geschäftsführenden Gründer:innen, sich nicht nur als Teil des Teams zu sehen, sondern auch als Teil des Teams zu verhalten. „Weihnachten ist die Zeit der Gleichheit und des Zusammenhalts.“ Sie sollten sich insbesondere bemühen, mit jedem der Mitarbeiter:innen ins Gespräch zu kommen und nicht nur in der eigenen Runde der Gründer:innen zu feiern.

Wertschätzung für das Team

Im Zentrum der Feier soll insbesondere die Wertschätzung des Teams stehen. Deshalb sollte jede/r Mitarbeiter:in personalisierte Geschenke erhalten – kleine, aber bedeutungsvolle Präsente, die die individuellen Beiträge jedes Teammitglieds anerkennen und reflektieren.

Der wahre Geist der Weihnachtsfeier

Als die Diskussion der Gründer:innen zum Ende kam, lächelte der Mentor und sagte: „Heute habt ihr mehr als nur eine Weihnachtsfeier geplant. Ihr habt demonstriert, was es bedeutet, wenn in einem Start-up jeder zählt und dass wahre Führung darin besteht, zu vereinen und zu inspirieren.“

Die Gründer:innen erkannten, dass die Weihnachtsfeier mehr als nur ein Fest ist – sie ist eine Gelegenheit, die Kultur ihres Start-ups zu stärken. Sie hatten verstanden, dass der Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmenskultur vielmehr in der Gemeinschaft, im gemeinsamen Feiern und in der Wertschätzung jedes Einzelnen liegt.

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Rechtsanwalt Carsten Lexa berät seit 20 Jahren Unternehmen im Wirtschafts-, Gesellschafts- und Vertragsrecht. Er ist Lehrbeauftragter für Wirtschaftsrecht, BWL und Digitale Transformation sowie Buchautor. Lexa ist Gründer von vier Unternehmen, war Mitinitiator der Würzburger Start-up-Initiative „Gründen@Würzburg”, Mitglied der B20 Taskforces Digitalisierung/ SMEs und engagiert sich als Botschafter des „Großer Preis des Mittelstands” sowie als Mitglied im Expertengremium des Internationalen Wirtschaftsrats. Er leitete als Weltpräsident die G20 Young Entrepreneurs´Alliance (G20 YEA). Bei BASIC thinking schreibt Lexa über Themen an der Schnittstelle von Recht, Wirtschaft und Digitalisierung.