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KI wird Ungleichheit verschärfen und 40 Prozent der Arbeitsplätze verändern

Fabian Peters
Adobe Stock/ your123

Künstliche Intelligenz wird Auswirkungen auf fast 40 Prozent aller Arbeitsplätze haben. Das geht aus einer Analyse des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor. KI würde in vielen Fällen außerdem die allgemeine Ungleichheit verschärfen. 

Laut einer aktuellen Analyse des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird Künstliche Intelligenz Auswirkungen auf fast 40 Prozent aller Arbeitsplätze haben. In fortschrittlichen Volkswirtschaften soll der Anteil der Betroffenen sogar bei rund 60 Prozent liegen.

KI wird Ungleichheit verschärfen

Kristalina Georgieva, geschäftsführende Direktorin des IWF, sagte dazu: „In den meisten Szenarien wird KI wahrscheinlich die Ungleichheit insgesamt verschärfen“. Sie empfiehlt den politischen Entscheidungsträgern deshalb, diesen „beunruhigenden Trend“ aufzugreifen, um zu „verhindern, dass die Technologie soziale Spannungen weiter anheizt“.

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Die Hälfte aller betroffenen Arbeitnehmer könne jedoch davon ausgehen, dass sie von KI profitieren und ihre Produktivität erhöhen werden. In zahlreichen Fällen sei Künstliche Intelligenz außerdem in der Lage, Beschäftigten wichtige Aufgaben abzunehmen. Das kann laut IWF aber auch dafür sorgen, dass nicht nur weniger Stellen ausgeschrieben werden, sondern auch Arbeitsplätze wegfallen.

Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz auf die Arbeitswelt?

In Ländern mit niedrigeren Einkommen seien grundsätzlich nur 26 Prozent aller Arbeitsplätze von den Auswirkung von KI betroffen. Die IWF-Analyse stützt sich dabei auf einen Bericht des Finanzunternehmens Goldman Sachs, der besagt dass KI bis zu 300 Millionen Arbeitsplätze ersetzen könnte.

Demnach würden aber auch neue Arbeitsplätze entstehen. Da viele Länder laut IWF-Chefin Kristalina Georgieva nicht „über die Infrastruktur oder qualifizierte Arbeitskräfte verfügen, um die Vorteile der KI zu nutzen“ würde die Technologie nach und nach die Ungleichheit zwischen vielen den Nationen verschärfen.

Grundsätzlich könnten einkommensstärkere und jüngere Menschen nach der Einführung von KI von einem Lohnanstieg profitieren. Ältere und einkommensschwächere Arbeitnehmer könnten laut IWF wiederum ins Hintertreffen geraten. Georgieva dazu:

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Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Länder umfassende soziale Sicherheitsnetze einrichten und Umschulungsprogramme für gefährdete Arbeitnehmer anbieten. Auf diese Weise können wir den Übergang zur künstlichen Intelligenz integrativer gestalten, den Lebensunterhalt schützen und die Ungleichheit eindämmen.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).