Marketing Technologie

Künstliche Intelligenz wird die Werbebranche für immer verändern

Afrika-Cola, Künstliche Intelligenz Werbung, KI, Werbebranche
Afrika-Cola/ Wallek von Zitzewitz
geschrieben von Felix Baumann

Seit dem Release von ChatGPT kommt KI in immer mehr Unternehmen zum Einsatz. Vor allem die Marketingbranche profitiert von der Technologie. Doch Künstliche Intelligenz wird die Werbung für immer verändern. 

Künstliche Intelligenz spielt auch in diesem Jahr in vielen Branchen eine große Rolle. Denn immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial von KI für sich. Sie automatisieren Prozesse, entwickeln neue Konzepte und bauen mitunter auch Stellen ab. Doch wie wird Künstliche Intelligenz die Industrie verändern?

Ein Beispiel dafür kam kürzlich aus der Werbebranche. Denn die Marke Afri-Cola hat ihre Website innerhalb von 13 Wochen ganze 13 Mal neu gestalte. Möglich gemacht haben das vor allem KI-Systeme wie der Bildgenerator Midjourney und ChatGPT.


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So verändert Künstliche Intelligenz die Werbung

Hinter dem Projekt steht die Hamburger Werbeagentur Wallek von Zitzewitz, die die KI-Technologien nutze, um in Rekordzeit zahlreiche unterschiedliche Grafiken, Texte, Bilder und Layouts zu erstellen. Zum Vergleich: Bislang dürfte es für solch ein umfangreiches Projekt nicht nur deutlich mehr Zeit, sondern auch mehr Ressourcen benötigt haben.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen ihre Werbung mittlerweile jedoch deutlich effizienter und effektiver ausspielen. Das sieht auch die Münchener Agenturgruppe Serviceplan so und setzt deshalb immer mehr auf KI.

Laut Geschäftsführer Florian Haller bietet Künstliche Intelligenz dabei die Chance, Werbung schlanker, effizienter und zugleich kreativer sowie personalisierter zu gestalten. Serviceplan hat mithilfe von KI testweise etwa bereits einen Werbefilm produziert, ohne ein Filmteam einsetzt zu müssen.

Drei von vier Werbeagenturen erwarten laut Handelsblatt wiederum, dass KI ihre Arbeit wesentlich verändern wird. Über 60 Prozent würden KI bereits für Tests und die Erstellung von Werbeprototypen nutzen. Ein Beispiel dafür ist der Kosmetikkonzern L’Oréal, der bereits Produkttexte und -fotos durch KI generieren lässt. Menschen übernehmen dabei nur noch den Feinschliff.

Urheberrecht der Inhalte noch immer nicht abschließend geklärt

Neben der Erstellung von Inhalten kann KI auch bei der Bewertung von Werbemaßnahmen eine wesentliche Rolle spielen. Unternehmen können etwa in Echtzeit sehen, ob sie die richtigen Nutzer auf den passenden Plattformen ansprechen.

Trotzdem sehen viele Unternehmen auch, dass Menschen weiterhin gesellschaftlich relevante Entwicklungen besser aufspüren können. Allerdings müssen viele Mitarbeiter sich weiterbilden, um künftig ihr Wissen in einem KI-Zeitalter besser einbringen zu können.

Die größte Hürde sind derweil offene Rechtsfragen, insbesondere bei Anwendungen wie ChatGPT oder Midjourney. Denn es ist weiterhin unklar, mit welchen Bildern die Modelle trainiert wurden und ob alle Urheberrechte geklärt sind. Trotzdem deutet sich bereits an, dass Künstliche Intelligenz die Werbung und die Werbebranche für immer verändern wird.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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