BeyondZero, CO2, Biokraftstoff, Carbon Farming

BeyondZero: Berliner Start-up produziert ersten CO2-negativen Biokraftstoff

Felix Baumann
Carbon Farming

Anzeige

Dem Berliner Start-up Carbon Farming ist kürzlich offenbar ein Durchbruch bei der Kraftstofferzeugung gelungen. Denn BeyondZero soll der erste CO2-negative Biokraftstoff der Welt sein. 

Auch das Jahr 2024 steht im Zeichen des Klimawandels. Zwar scheinen bereits einige Maßnahmen zu fruchten und die Emissionen zu sinken. Trotzdem liegt noch ein weiter Weg vor uns. Denn wenn wir in etwas mehr als 20 Jahren klimaneutral sein wollen, benötigt es in vielen Bereichen weitere Reformen. Ein Beispiel ist der Logistiksektor.

Schließlich stößt der Güterverkehr jedes Jahr rund zehn Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus. Das könnte sich aber bald ändern. Denn eine Entwicklung aus Berlin könnte einen bedeutenden Fortschritt in der Verkehrswende markieren. Denn das Unternehmen Carbon Farming kündigte kürzlich die Produktion eines CO2-negativen Biokraftstoffs an.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

CO2-negativer Biokraftstoff absorbiert mehr Kohlenstoffdioxid, als er emittiert

Der Kraftstoff soll über seinen gesamten Lebenszyklus mehr Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre absorbieren, als bei der Verbrennung freigesetzt wird. Eine Biogasanlage erzeugt dafür Methan, das in das lokale Netz einspeist wird. Das Gas steht dann an Tankstellen als Erdgas für entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung.

Die bei der Produktion entstehenden Gärreste verbrennt ein Ofen während der sogenannten Pyrolyse. In der Folge entsteht Pflanzenkohle. Der darin gebundene Kohlenstoff ist dabei so stabil, als dass er nicht mehr mit Sauerstoff reagiert und somit über 1.000 Jahre gespeichert bleibt.

Partnerunternehmen lagern die Pflanzenkohle dann entweder unter der Erde oder verwenden sie in der Landwirtschaft als Futterkohle.

Erstes Werk produziert 6.700 Liter Bio-Kraftstoff ab 2026

Das erste Werk von Carbon Farming soll 2025 in Schleswig-Holstein entstehen. Im Idealfall liegt die Produktion ab 2026 jährlich bei etwa 6.700 Litern Bio-Kraftstoff. Das deckt in etwa den Bedarf von 300 großen Lkw und kompensiert gleichzeitig über 75.000 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Relativ interessant ist auch der landwirtschaftliche Nutzen der Pflanzenkohle. Diese ermöglicht laut Unternehmensangaben die Steigerung von landwirtschaftlichen Erträgen um bis zu 15 Prozent. Dadurch könnte Carbon Farming nicht nur ein Durchbruch in der Kraftstoffindustrie gelingen, sondern auch in der Landwirtschaft.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.