Musikbranche KI, Musikindustrie, Künstliche Intelligenz, Roboterarm, Klavier

Alles nur geklaut? Musikbranche fürchtet Milliardenverluste durch KI

Maria Gramsch
Adobe Stock / blackday

Wie viele andere Branchen wird auch Musikindustrie vor Veränderungen nicht verschont bleiben. Doch eine neue Gema-Studie prophezeit nun die Auswirkungen für die Musikbranche durch den Einsatz von KI.

Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT hat der Boom in Sachen Künstliche Intelligenz einen wahren Aufschwung erlebt. Doch nicht nur positive Auswirkungen werden durch den Einsatz von KI künftig erwartet.

So steht es auch in der Musikbranche, die durch die Nutzung von KI Milliardenverluste fürchtet. Das ist das Ergebnis einer von Gema und Sacem beauftragten Goldmedia-Studie in Deutschland und Frankreich.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Was macht KI mit der Musikbranche?

Im vergangenen Jahr belief sich das Marktvolumen von generativer KI in der Musikindustrie geschätzt auf rund 300 Millionen US-Dollar. Die Studie geht davon aus, dass sich dieser Markt bis zum Jahr 2028 mehr als verzehnfacht und dann rund 3,1 Milliarden US-Dollar schwer ist.

Doch was bedeutet das für die Musikschaffenden? Laut den Studienergebnissen werden die Einnahmen der Urheber:innen bis zum Jahr 2028 um rund 27 Prozent sinken.

Insgesamt würden in den kommenden fünf Jahren so rund 2,7 Milliarden Euro allein in Deutschland und Frankreich verlorengehen. Grund dafür sei ein fehlendes Vergütungssystem in Sachen KI.

Trotz der Tatsache, dass urheberrechtlich geschützte Werke als Trainingsdaten für generative KI-Modelle verwendet werden, partizipieren Urheber:innen und Kreativschaffende bislang nicht an bereits vorhandenen Umsätzen wie auch den erheblichen Wachstumsperspektiven.

Von den 15.000 befragten Urheber:innen und Kreativschaffenden in Deutschland und Frankreich befürchten deshalb ganze 71 Prozent, dass der Einsatz von KI in der Musikbranche dazu führen könnte, dass sie ihren Lebensunterhalt nicht länger bestreiten können.

So findet KI Einsatz in der Musikindustrie

Doch bei vielen, vor allem auch jüngeren, Musik­schaffenden kommen KI-Systeme bereits zum Einsatz. Demnach nutzt bereits mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) Künstliche Intelligenz bei ihrer Arbeit. Bei den Befragten unter 35 sind es sogar 51 Prozent.

43 Prozent der Befragten sehen den Einsatz von KI in der Musikbranche sogar als Chance. Sie stimmten zu, dass KI neue Formen der Kreativität fördern kann.

Jedoch sind nur elf Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Chancen der KI-Nutzung gegenüber den potenziellen Risiken überwiegen. 64 Prozent sehen das genau umgekehrt.

Auch interessant:

🤝 Zins-Knaller bei Rediem Capital

Eröffne jetzt dein kostenloses Rediem Capital Festgeld und erhalte 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.