Wirtschaft

Betrug: Verbraucherzentrale warnt vor neuer Masche mit Fakeshops

Betrug Fakeshops, Phishing,
Adobe Stock / Artur
geschrieben von Maria Gramsch

Gefälscht Online-Shops sind eine beliebte Masche bei Kriminellen im Netz. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat nun eine neue Variante für den Betrug in Fakeshops aufgedeckt und warnt vor ganz bestimmten Webadressen.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat in den vergangenen Tagen vermehrt Beschwerden über Fakeshops erhalten, die einem ganz bestimmten Muster folgen. Denn deren Webadresse ist immer gleich aufgebaut und daran ist der Betrug bereits zu erkennen.

Dabei ist es offenbar vollkommen unerheblich, um welche Produkte es sich in dem Online-Shop handelt. Denn hier sei von Spielwaren über Technik bis hin zu Tierbedarf alles dabei, teilt die Verbraucherzentrale mit.


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Betrug in Fakeshops: Vorsicht bei diesen Webadressen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist darauf hin, dass die Adressen der Shops immer dem gleichen Muster folgen. Diese seien immer mit einem Vornamen und einem Nachnamen wie folgt aufgebaut: „Vorname-Nachname.Shop“.

Bereits mehrere solcher Kombinationen seien bereits aufgetreten, darunter „monika-jung.shop“, „peter-schneider.shop“ oder „frank-hildebrandt.shop“. Verbraucher:innen sollten auch deshalb bereits bei einer solchen URL aufhorchen, da den Shops der kriminelle Hintergrund oft nicht anzusehen ist.

Denn die Seiten an sich sehen laut der Verbraucherzentrale professionell aus und verfügen sogar über ein Impressum. Diese Angaben seien jedoch von woanders geklaut.

„Zurzeit fallen Fakeshops auf, die einem bestimmten Muster folgen“, erklärt Kathrin Bartsch von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Die Rechtsexpertin weist außerdem darauf hin: „Die Shops sind bei Google-Shopping gelistet. Auf den ersten Blick sehen sie professionell aus. Meist werben große Bilder für die angebotenen Produkte.“

Wer das Muster kennt, kann sie jedoch recht einfach entlarven, zumal eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer fehlt und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen immer im gleichen Stil geschrieben sind.

Dabei würden die Kriminellen manche Fakeshops schnell wieder offline nehmen. Andere wiederum seien länger im Netz verfügbar.

So kannst du dich vor dem Betrug schützen

Doch die fehlende Umsatzsteuer-ID oder die auffälligen AGBs sind nicht die einzigen Mittel, um den Betrug in den Fakeshops zu entlarven. Die Verbraucherzentrale weist ausdrücklich noch einmal auf ihren Fakeshop-Finder hin.

Hier kannst du eine URL einfach eingeben, diese wird dann vom Fakeshop-Finder geprüft. Über ein Ampelsystem erhältst du dann eine Einschätzung zu dem jeweiligen Shop.

Bei der URL zu dem Fakeshop „monika-jung.shop“ beispielsweise erhältst du eine rote Ampel und den Hinweis, dass die URL Anzeichen für einen Fakeshop aufweist. Außerdem bekommst du diverse Gründe für diese Entscheidung mitgeteilt.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.

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