Marketing Technologie

Analysten warnen: SEO-Traffic wird um 25 Prozent einbrechen – wegen KI

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unsplash.com/ Edho Pratama
geschrieben von Fabian Peters

Der SEO-Traffic über Suchmaschinen wie Google wird für Website-Betreiber künftig massiv einbrechen. Der Grund: KI-Chatbots wie ChatGPT und Co. Analysten prognostizieren aktuell einen Einbruch um rund 25 Prozent bis 2026. 

Suchmaschinen wie Google und Bing sorgen für einen Großteil des Traffics vieler Website-Betreiber. Aufgrund eines Marktanteils von über 90 Prozent (Google 82 Prozent, Bing 10 Prozent), haben alternative Suchmaschinen wie Ecosia oder DuckDuckGo dabei kaum die Chance mithalten zu können.

Doch auch Google und Bing sowie viele Website-Betreiber müssen künftig einen Traffic-Verlust hinnehmen. Der Grund: Immer mehr Menschen lagern ihre Suchanfragen aus. Statt klassischer Suchmaschinen nutzen sie vermehrt KI-Tools wie ChatGPT, um Suchanfragen zu starten.


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Wegen KI: SEO-Traffic wird deutlich einbrechen

Das Marktforschungsunternehmen Gartner warnt im Rahmen einer aktuellen Analyse deshalb vor einem Einbruch des SEO-Traffics durch KI. Demnach soll das Suchvolumen bis 2026 um rund 25 Prozent sinken.

Heißt korrekt: Nicht nur Suchmaschinen wie Google und Co. werden Nutzer verlieren. Auch viele Website-Betreiber werden in Folge dieses Rückgangs weniger Klicks durch SEO-Traffic verzeichnen.

Zugegeben: Völlig überraschend kommen diese Prognosen nicht. Denn bereits seit rund einem Jahr lässt sich beobachten, dass immer mehr Nutzer ihre Suchanfragen an KI-Tools wie ChatGPT auslagern. Doch das Ausmaß des Traffic-Einbruchs wird immer mehr spürbar.

Gartner-Chefanalyst Alan Antin dazu: „Dies wird die Unternehmen dazu zwingen, ihre Strategie für die Marketingkanäle zu überdenken“. Sein Rat: „Die Unternehmen müssen sich darauf konzentrieren, einzigartige Inhalte zu produzieren, die für Kunden und potenzielle Kunden nützlich sind“.

KI-Spam: Google wird immer schlechter

Ein weiteres Problem: Google hat aktuell ein massives Problem mit KI-Spam. Denn Betrüger tricksen die Suchmaschine aus, indem sie Artikel-Kopien erstellen oder gezielt minderwertig und falsche Inhalte von einer KI schreiben lassen, um im Ranking aufzusteigen und Klicks zu generieren.

Zwar nimmt Google regelmäßig Algorithmus-Anpassungen vor, um schlechte Inhalte abzuwerten. Solche Maßnahmen haben aber nur einen vorübergehenden positiven Effekt und scheinen eher eine Art Notlösung zu sein. Denn Spam-Websites finden immer neue Möglichkeiten und Wege, um im Ranking wieder aufzusteigen und Google auszutricksen.

Spätestens seit Ende 2023 hat Google in Folge mehrere Updates mangelt es Google außerdem an Vielfalt. Denn in den SERP-Ergebnissen für „Diskussionen und Foren“ dominieren einzelne Anbieter wie Reddit und Quora.

Das Problem dabei: Viele Kommentare in diesen Foren enthalten thematisch unpassende Inhalte, die offensichtlich von einer KI formuliert wurden.  Den Ersteller geht es dabei hauptsächlich darum, vom Google-Ranking zur profitieren, indem sie Werbe-Links unterzubringen und Klicks abgreifen.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

2 Kommentare

  • Danke für diesen Bericht.

    > KI – künstliche Intelligenz
    Blödsinn
    Brauch‘ ich nicht
    Spielerei
    Nutzlos

    Diese oder ähnliche Argumente und/oder Meinungen hört man schon manchmal.

    Auch ich befasse mich hobbymäßig und weil es mich interessiert mit dieser Thematik.

  • Der Google Algo (und die KI dahinter) liefert seit den Updates letztes Jahr so schlechte Qualität in den Suchergebnissen, dass ich Minuten für einfachste Inhalte suchen muss, die ich bei DuckDuckGo sofort finde. Ich habe daher meinen Standardbrowser umgestellt und muss sagen, das spart mir einiges an Zeit… zumal mir der ganze Youtube/Reddit/Ads Kram einfach zu viel geworden ist. So bedürftig kann Google doch gar nicht sein, dass es uns so zuspamen muss…

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