Superkondensator Smartphones aufladen 1 Minute

Superkondensator: Können wir unsere Smartphones bald in einer Minute aufladen?

Felix Baumann
Unsplash.com/Random Thinking

Anzeige

Neue Forschungsergebnisse offenbaren, dass ein Superkondensator die Ladezeit von Elektroautos und Elektrogeräten deutlich reduzieren könnte. So soll es beispielsweise möglich sein, ein Smartphones in einer Minute aufzuladen. 

In den vergangenen Jahren ging die Nachfrage nach Lösungen zur Speicherung von Energie regelrecht durch die Decke. Doch je nach Ansatz dauert es teilweise sehr lange, bis eine Batterie voll aufgeladen ist. Forscher der CU Boulder machten kürzlich eine Entdeckung, die die Art und Weise, wie wir Energie speichern, verändern könnte.

Die Erkenntnisse könnten dazu führen, dass wir sogenannte Superkondensatoren schneller laden können. Im Resultat verbessert der Ansatz die Energiespeicherung in elektronischen Geräten und Stromnetzen erheblich. Das bedeutet, dass wir unsere Smartphones künftig in weniger als einer Minute oder Elektroautos in nur zehn Minuten vollständig aufladen könnten.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Superkondensator: Schnellere Ladezeiten und längere Lebensdauer

Die Forscher unter der Leitung von Ankur Gupta, einem Assistenzprofessor für Chemie- und Bioingenieurwesen, fanden heraus, wie sich die kleinen Ionen in einem komplexen Netzwerk winziger Poren bewegen. Dieses Verständnis könnte zu noch effizienteren Energiespeichergeräten führen.

Die Entdeckung kommt insbesondere Superkondensatoren zugute. Dieser besitzen im Vergleich zu Batterien schnellere Ladezeiten und eine längere Lebensdauer. Ein entscheidender Vorteil von Superkondensatoren liegt in ihrer Geschwindigkeit. Sie speichern Energie durch die Ansammlung von Ionen in ihren Poren. Das führt zu rasanten Lade- und Entladezeiten.

Kommen bald noch effizientere Geräte?

Die Forscher zeigten unter anderem, dass die Bewegung der Ionen an den Kreuzungspunkten der Poren anders verläuft als bisher angenommen. Dies führte zur Modifikation von Kirchhoffs Gesetz, das seit 1845 den Stromfluss in elektrischen Schaltkreisen beschreibt. Vor dieser Studie beschrieben Papiere die Ionenbewegungen nur in geraden Poren.

Nun können Wissenschaftler die Bewegungen in einem komplexen Netzwerk aus tausenden miteinander verbundenen Poren simulieren und in wenigen Minuten vorhersagen. Diese Entdeckung schließt eine wichtige Wissenslücke und könnte die Grundlage für die nächste Generation von Energiespeichertechnologien bilden. Bessere Geräte und effizientere Stromnetze könnten die Folge sein.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.